Erkunde Sevillas lebhafte Viertel mit einem lokalen Guide, halte an ikonischen Orten wie Plaza de España, Maria-Luisa-Park und Königlichem Alcázar. Freu dich auf lockere Geschichten, viel Spaß und besondere Momente – vom kühlen Schatten unter Orangenbäumen bis zu Eindrücken des Alltags, die man zu Fuß leicht übersieht.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber du besuchst entspannt mehrere zentrale Sehenswürdigkeiten in Sevilla.
Ja, jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bekommt während der Tour Wasserflaschen.
Nein, es sind keine Eintrittsgelder enthalten; die Tour stoppt vor den Highlights für Geschichten und Fotos.
Ja, spezielle Kindersitze sind verfügbar, und Babys können im Kinderwagen mitfahren.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet und fährt in gemütlichem Tempo mit regelmäßigen Pausen.
Du siehst Plaza de España, Maria-Luisa-Park, Torre del Oro, Königlichen Alcázar, Giralda-Turm, Generalarchiv der Indias, Kathedrale von Sevilla, Königliche Tabakfabrik, Palacio de San Telmo und die Santa-Ana-Kirche in Triana.
Fahrräder sind im Preis enthalten – du brauchst kein eigenes Rad mitzubringen.
Dein Tag beinhaltet ein bequemes Fahrrad und Wasserflaschen während der gesamten Tour. Spezielle Kindersitze oder Kinderwagen sind auf Wunsch verfügbar. Ein lokaler Guide erzählt dir an jeder Station spannende Geschichten. Abholung vom Hotel gibt es nicht, da die Tour zentral in der Nähe öffentlicher Verkehrsmittel startet.
Dass ich vormittags in Sevilla so viel lachen würde, hätte ich nicht gedacht. Das Erste, was mir auffiel: Wie leicht es war, einfach aufs Rad zu steigen – unsere Guide Marta reichte uns gleich Wasserflaschen und begann sofort, von ihrer Kindheit in Triana zu erzählen. Der Laden roch leicht nach Kettenöl und Orangen (kein Witz), was das Ganze irgendwie weniger wie eine Fahrradvermietung und mehr wie das Ausleihen eines Freundesrades wirken ließ.
Wir fuhren los Richtung Plaza de España, schlängelten uns durch den Maria-Luisa-Park, wo das Licht sanft durch die Blätter fiel. An einem Brunnen hielten wir an – ein paar einheimische Kinder kickten einen Ball, und ein alter Mann nickte uns zu, als hätte er diese Tour schon hundertmal gesehen. Marta zeigte uns die Fliesennischen, die jede spanische Provinz repräsentieren; ich kannte nur ein paar Namen, aber sie stellte trotzdem Fragen. „Sevilla“ hatte ich richtig (kein Wunder), bei „Zaragoza“ war ich raus.
Die Stadt wirkt auf dem Rad ganz anders – man nimmt Details wahr, wie den kühlen Schatten unter Orangenbäumen beim Königlichen Alcázar oder wie der Torre del Oro im späten Vormittagssonnenschein glänzt. Vor der Kathedrale von Sevilla machten wir eine Pause, und Marta erklärte, warum sie als größte gotische Kathedrale der Welt gilt. Ehrlich gesagt war ich mehr vom Duft frisch gebackenen Brotes abgelenkt, der irgendwo herüberwehte. Genau das bleibt hängen: kleine Momente zwischen den großen Sehenswürdigkeiten.
Als wir die Santa-Ana-Kirche in Triana erreichten, waren meine Beine angenehm müde, aber nicht erschöpft. Aus einem offenen Fenster über uns spielte jemand Flamenco-Gitarre (oder so möchte ich es in Erinnerung behalten). Zum Schluss rollten wir gemütlich am Fluss entlang – kein Stress, einfach Sevilla in seinem eigenen Tempo genießen. Dieses Wasserpanorama geht mir bis heute nicht aus dem Kopf.
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