Erlebe Andalusien durch Tapas oder ein Menü vom Küchenchef, bevor du im Alegría in Sevilla eine Stunde lang leidenschaftlichen Flamenco live genießt. Die Energie steckt an – vom ersten Bissen bis zum letzten Stampfen auf der Bühne. Freu dich auf Lachen, Musik, gutes Essen und Momente, die du lange im Kopf behalten wirst.
Die Flamenco-Show dauert nach dem Essen eine Stunde.
Ja, im Ticket ist das Abendessen vor der Show inklusive.
Du kannst zwischen dem Joy-Menü (Tapas), dem Chef-Menü (andalusische Gerichte) oder à la carte wählen.
Ja, alle Bereiche im Alegría sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen und spezielle Babysitze sind vorhanden.
Das gesamte Erlebnis inklusive Essen und Show dauert etwa 2 Stunden und 30 Minuten.
Ja, das Alegría ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Abend umfasst dein gewähltes andalusisches Dinner – ob Tapas oder Menü vom Küchenchef – gefolgt von einer leidenschaftlichen, einstündigen Flamenco-Live-Show im Alegría. Alle Bereiche sind rollstuhlgerecht, und Familien mit Babys finden überall kinderwagengerechten Zugang.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es sich anfühlt, nur wenige Schritte von den stampfenden Schuhen eines Flamenco-Tänzers entfernt zu sitzen? So begann mein Abend im Alegría in Sevilla – ehrlich gesagt ohne große Erwartungen. Als wir ankamen, war es schon lebhaft und voll (unser Tisch war zum Glück reserviert, was ich sehr schätzte, weil ich immer zu spät komme). Unsere Kellnerin Carmen reichte uns mit einem Augenzwinkern die Speisekarten und meinte, das „Chef-Menü“ sei ihr Favorit. Ich entschied mich aber für das Joy-Menü – Tapas passten einfach besser zur Stimmung. Der Duft von langsam gegartem Ochsenschwanz zog von einem anderen Tisch herüber und machte mich sofort hungrig.
Das Essen wurde nicht gehetzt serviert. Es herrschte eine entspannte Atmosphäre – leises Gespräch, das Klirren von Besteck, jemand am Nebentisch erklärte seiner Freundin Salmorejo („ist wie Gazpacho, nur dicker“, sagte sie, und das trifft es ganz gut). Als das Dessert kam – ein Orangenkuchen, der nach purem Sonnenschein schmeckte – spürte man, wie alle gespannt auf das Kommende warteten. Plötzlich wurden die Lichter gedimmt, und es erklangen nur noch Gitarrensaiten und der erste scharfe Klaps – so laut, dass ich kurz zusammenzuckte. Unser Guide hatte uns vorher gesagt, Flamenco sei mehr Gefühl als Perfektion, und jetzt verstand ich, was er meinte.
Die Show selbst? Ungeschminkt und hautnah. Schweiß auf der Stirn, Hände, die unmöglich schnell wirbelten, Stimmen, die brüchig klangen, aber nie an Kraft verloren. Einmal fing der Sänger meinen Blick und lächelte – oder vielleicht hatte er nur gesehen, wie ich mit offenem Mund staunte. Jedenfalls denke ich noch oft an diesen Moment, wenn die Tänzer mit ihren Schuhen auf dem alten Holzboden Rhythmen hämmern; das spürt man tief im Herzen. Für mich ging das alles viel zu schnell vorbei, doch als ich in die warme Nacht Sevillas hinaustrat und die Musik noch in den Ohren klingelte… gibt es dieses Gefühl, das man kaum in Worte fassen kann.
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