Starte in Fornells zu einer entspannten Bootstour entlang der wilden Nordküste Menorcas – schwimme oder schnorchle in kristallklaren Buchten, probiere Paddleboarding, wenn du dich traust, und genieße einen Drink, während die Klippen über dir aufragen. Lachen mit der Gruppe und kleine Momente, die lange nachklingen, sind garantiert.
Ich hätte das Boot fast verpasst – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Kapitän löste gerade die Leinen, als ich keuchend und mit meinem Sandwich in der Hand ankam (man darf übrigens einfache Snacks mitbringen). Fornells am Morgen wirkt mit seinen weiß getünchten Häusern und den schläfrigen Katzen ganz entspannt, doch sobald wir in die Bucht hinausfuhren, öffnete sich die Welt – Wind im Gesicht, das leise Brummen des Motors, salzige Luft. Unsere Reiseleiterin Marta winkte uns zu und zeigte auf den Leuchtturm von Cavalleria, der hoch oben auf den Klippen thront. Sie erzählte, er habe mehr Stürme erlebt als jeder andere Leuchtturm auf Menorca. Schwer vorstellbar, wenn das Meer so glatt wie Glas daliegt.
Die erste Bucht, in der wir ankerten, hatte nicht mal einen Namen auf Google Maps – nur heller Sand, aufgeteilt in drei kleine Flecken zwischen Kalksteinfelsen. Das Wasser war so klar, dass man jeden Fisch und jede Welle am Grund sehen konnte. Ich schnappte mir eine Schnorchelmaske (es gab genug) und tauchte ein; sofort kalt, aber angenehm. Es roch nach Algen und sonnengewärmtem Stein – ein Geruch, der mir zuhause manchmal noch in den Sinn kommt. Jemand probierte das Paddleboard und fiel prompt ins Wasser. Wir lachten alle, sogar Marta stimmte mit ein.
Als nächstes kam Cala Rotja mit seinem eigenartigen roten Lehm, der einem die Füße färbt, wenn man zu weit läuft (das habe ich selbst erfahren). Die Klippen hier sind höher und rauer, Möwen kreisten, als gehörte ihnen der ganze Ort. In Pregonda war wieder Ankerzeit – diesmal verstreute sich jeder: Einige schwammen direkt ans Ufer, andere entspannten mit Mojitos von der kleinen Bar an Bord (ich blieb nach meinem Sprint lieber beim Wasser). Dreißig Minuten fühlten sich gleichzeitig lang und kurz an; hier draußen scheint die Zeit ihren eigenen Rhythmus zu haben. Die Bootstour entlang der Nordküste Menorcas ist kein Abhaken von Sehenswürdigkeiten – eher ein sanftes Dahintreiben durch geheime, fast vergessene Orte.
Die Tour dauert mehrere Stunden mit mehreren Stopps zum Schwimmen und Entspannen, bevor es zurück nach Fornells geht.
Ja, Schnorchel-Equipment und Stand-up-Paddleboards sind während der Tour inklusive.
Wasserflaschen und einfache Snacks wie Sandwiches oder spezielles Essen für Kinder/Babys sind erlaubt; andere Getränke oder Kühlboxen nicht.
Ja, an Bord steht eine Toilette für die Gäste zur Verfügung.
Die Tour startet und endet im Hafen von Fornells im Norden Menorcas.
Du solltest 20 Minuten vor Abfahrt da sein; verspätete Gäste können nicht mehr berücksichtigt werden.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet, Babys können während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Du siehst den Leuchtturm von Cavalleria, die Insel Illa des Porros, den roten Lehmstrand von Cala Rotja, Cala Pregonda und weitere unberührte Buchten an Menorcas Nordküste.
Dein Tag startet in Fornells mit allen Gebühren inklusive, Nutzung von Schnorchel-Equipment und Stand-up-Paddleboards sowie einer großen schwimmenden Matte zum Entspannen. Für Mutige gibt es eine Rutsche ins Wasser – und ja, eine Toilette an Bord, damit du dir keine Sorgen machen musst. Während der Pausen zwischen den Schwimmstopps kannst du Cocktails und andere Getränke genießen, bevor es zurück in den Hafen geht.
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