Erkunde die Ciudad Encantada bei Cuenca mit einem lokalen Guide, der jede eigenartige Felsform und Geschichte kennt. Inklusive Abholung, gemütlichem Schlendern durch uralte Steinlandschaften und Zeit, den atemberaubenden Blick von Ventano del Diablo zu genießen. Viel surrealer, als man denkt – besonders wenn die Sonne die Steine perfekt trifft.
Die Tour dauert mehrere Stunden, inklusive Fahrtzeit von Cuenca und Pausen unterwegs.
Ja, die Abholung von deiner Unterkunft in Cuenca ist inklusive.
Ventano del Diablo ist ein natürlicher Aussichtspunkt in den Klippen über der Serranía de Cuenca mit weitem Blick über Wälder und Schluchten.
Ja, du wirst während der gesamten Tour von lokalen Guides begleitet.
Ein Mittagessen ist bei dieser Tour nicht enthalten.
Alle Eintrittsgebühren und Steuern sind im Preis enthalten.
Speziell geeignete Kindersitze sind verfügbar; die Eignung hängt vom Alter und den Bedürfnissen deines Kindes ab.
Die Tour wird Schwangeren und Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen nicht empfohlen.
Dein Tag umfasst die Abholung vom Hotel in Cuenca, alle Eintrittsgelder für die Ciudad Encantada und den Aussichtspunkt Ventano del Diablo sowie die Begleitung durch einen erfahrenen Guide, bevor es am Abend zurück in die Stadt geht.
Die Fahrt raus aus Cuenca war ruhig, nur ein bisschen leises Geplauder und dieses Kribbeln, wenn man nicht genau weiß, was einen erwartet. Unser Guide Javier hatte die Angewohnheit, immer wieder auf kleine Details hinzuweisen – ein Kiefernwald, ein Fleck roten Bodens – und plötzlich sah ich alles viel genauer an. Die Luft roch frisch, fast nach Regen, obwohl der Himmel strahlend blau war. Als wir die Ciudad Encantada erreichten, wirkte sie zuerst fast unwirklich. Die Felsen ragen in seltsamen Formen empor – manche sehen aus wie Schiffe oder Gesichter, wenn man genau hinschaut (Javier meinte, die Einheimischen erkennen überall Tiere). Ich suchte nach einer Schildkröte, jemand anderes entdeckte einen Elefanten. Vielleicht hatten wir einfach alle Hunger.
Der Spaziergang durch die Karstlandschaft fühlte sich fast wie ein Traum an. Der Boden war rau und uneben, man musste gut aufpassen, wo man hintrat – aber jedes Mal, wenn ich den Blick hob, entdeckte ich etwas Neues: einen Steinbogen hier, einen Turm, der jeden Moment umkippen könnte, dort. Javier erzählte uns, wie Wind und Wasser über Millionen von Jahren diese Formen geschaffen haben. Und er lachte herzlich über meine holprige Aussprache von „Ciudad Encantada“. Dann gab es diesen Moment, als die Sonne hinter einer Wolke hervorkam und alles für ein paar Sekunden in ein zartes Goldlicht tauchte – dieses Licht geht mir nicht mehr aus dem Kopf.
Bevor wir zurück nach Cuenca fuhren, machten wir Halt am Ventano del Diablo. Das ist sozusagen ein Fenster in der Felswand mit Blick auf endlose Wälder und Schluchten. Der Wind dort oben pfeift richtig durch die Öffnung, und ich hielt mich fester am Geländer fest, als ich zugeben wollte. Jemand scherzte, dass hier die Teufel vorbeifliegen – vielleicht nicht so lustig, wenn man Höhenangst hat. Auf dem Rückweg waren meine Schuhe voller Staub und mein Kopf fühlte sich irgendwie leichter an. Warum, kann ich nicht genau sagen.
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