Du ruderst über den Bleder See zur Inselglocke, probierst Sloweniens berühmte Cremeschnitte am Wasser, erkundest mit einem lokalen Guide die wilden Täler des Triglav, schlenderst durch alpine Orte wie Kranjska Gora und genießt die surrealen türkisfarbenen Quellen von Zelenci. Ein Tag voller kleiner Überraschungen und stiller Momente, die lange nachwirken.
Die Tour dauert den ganzen Tag mit Abholung im Zentrum von Ljubljana oder Bled und Rückkehr am Abend.
Nein, kremšnita ist nicht inklusive, aber es gibt Zeit, sie am Bleder See zu kaufen.
Ja, an beiden Orten gibt es einige Treppen, die aber in gemütlichem Tempo bewältigt werden.
Die Tour findet mit maximal 8 Personen im Van statt, für ein persönlicheres Erlebnis.
Nein, die Treffpunkte sind zentral in Ljubljana oder Bled, die Details gibt es nach der Buchung.
Nein, wegen Treppen und unebenen Wegen an mehreren Stationen ist die Tour nicht rollstuhlgerecht.
Eine moderate Fitness ist empfehlenswert, da es zu Fuß und mit Treppen unterwegs geht.
Dein Tag beinhaltet bequemen Transport im klimatisierten Minivan mit einem deutschsprachigen Guide, der deine kleine Gruppe (bis zu 8 Personen) begleitet, inklusive aller landschaftlich reizvollen Fahrten und ausreichend Zeit an jedem Stopp, bevor es abends zurück nach Ljubljana oder Bled geht.
„Dreimal läuten für Glück“, grinste unsere Reiseleiterin Maja, während sie mir im kleinen Kirchlein auf der Bleder Insel das Seil reichte. Ich zögerte – ob ich an Glocken oder Wünsche glaubte, wusste ich nicht – doch alle anderen lachten schon über ihre Versuche, also wagte ich es. Der Klang hallte von altem Stein und Wasser wider, und für einen Moment schien der ganze See stillzustehen. Wir waren gerade mit dem Ruderboot über den Bleder See gepaddelt, die Hände kalt am Ruder, die Wangen vom Wind gerötet. Dieses Schloss, das hoch über dir thront, wirkt vom Wasser aus gesehen irgendwie magisch und macht dich auf eine schöne Weise klein.
Um 10 Uhr morgens hatte ich nicht mit Lust auf Nachtisch gerechnet, doch Maja bestand darauf, dass wir kremšnita am Ufer probieren („das ist hier fast schon Gesetz“). Blätterteig krümelte auf meine Jacke, die Vanillecreme schmeckte süß und frisch auf der Zunge. In der Luft lag ein Hauch von Holzrauch, der vom Wind herüberwehte. Danach fuhren wir im Van durch das Radovna-Tal – acht Leute, die Plätze wechselten und Geschichten erzählten, während die Berge links und rechts dicht heranrückten. Dort oben ist es wild: Felsen mit grünem Moos bedeckt, Flüsse so klar, dass man jeden Kiesel sieht. Manchmal hielten wir einfach an, um nur dem Wasser und dem Wind zu lauschen.
Kranjska Gora überraschte mich – ich hatte es ruhiger erwartet, doch am Jasna-See jagten Kinder einander und ein alter Mann fütterte die Enten, zwinkerte mir zu, als er mich beobachtete. Die Julischen Alpen standen dahinter wie ein Gemälde; auf den Gipfeln lag noch Schnee, obwohl unten schon T-Shirt-Wetter war. Maja zeigte, wo sie als Kind Skifahren gelernt hatte (und dass sie immer noch manchmal hinfällt). Wir spazierten über den Holzsteg, bis jemand die Bronzestatue des Steinbocks entdeckte – die machen hier alle Fotos mit, also taten wir es auch, fühlten uns ein bisschen albern, aber glücklich.
Der letzte Halt war die Quelle Zelenci. Dort war es ruhig; selbst unsere Gruppe wurde still, als wir über die Stege über das fast unwirklich türkisfarbene Wasser gingen. Man blickt direkt in eine andere Welt unter den Füßen – winzige Bläschen steigen aus einer tiefen, uralten Quelle auf. Diese Farbe sehe ich nachts noch vor meinem inneren Auge. Auf der Rückfahrt nach Ljubljana sprach kaum jemand, alle schauten nur dem Licht zu, das durch die Bäume tanzte, bis die Geräusche der Stadt zurückkehrten.
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