Nach einer kurzen Wanderung oberhalb von Bovec ziehst du deinen Neoprenanzug an und lernst die Basics vom Guide. Rutsche natürliche Felsrutschen hinunter, spring in klare Wasserbecken und erhalte kostenlose Fotos von euren wilden Gesichtern – inklusive kompletter Ausrüstung, damit ihr euch einfach nur auf den Spaß konzentrieren könnt.
Ja, diese Tour ist speziell für Anfänger und Familien konzipiert, mit Unterstützung von lokalen Experten.
Der Treffpunkt ist direkt vor Bovec; der Aufstieg zum Einstieg dauert etwa 30 Minuten.
Neoprenanzug, Helm, Schuhe und Klettergurt sind inklusive und werden von der lokalen Firma gestellt.
Ja, es gibt Umgehungswege für höhere Sprünge, sodass sich niemand gezwungen fühlen muss.
Ja, kostenlose Fotos sind inklusive, damit du dein Abenteuer in Erinnerung behalten kannst.
Nein, Verpflegung ist nicht enthalten, nur Ausrüstung und Fotos.
Ja, Duschen und Toiletten stehen am Ende der Tour zur Verfügung.
Nein, Schwangeren und Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen wird von der Tour abgeraten.
Dein Tag ist komplett ausgestattet: Neoprenanzug, Helm, Schuhe und Klettergurt werden vom lokalen Guide-Team in Bovec gestellt. Am Ende kannst du dich unter der Dusche frisch machen und umziehen – und das Beste: Du bekommst gratis Fotos von deinem Familienabenteuer im Sušec-Canyon, nachdem ihr durch Rutschen und Sprünge gepflügt seid.
Ganz ehrlich, ich wusste nicht so recht, was mich beim Canyoning im Sušec erwartet. Das Wort „Canyoning“ klang für mich erstmal etwas extremer als das, was ich sonst so mache. Aber meine Kinder waren total begeistert, und unser Guide Luka versicherte uns, dass es perfekt für Anfänger ist. Wir trafen uns direkt vor Bovec – früh genug, dass die Luft noch frisch und leicht feucht war. Luka gab uns Neoprenanzüge und Helme, kontrollierte, ob die Gurte richtig sitzen. Ich musste lachen, als ich versuchte, in den Anzug zu schlüpfen; meine Tochter meinte, ich sähe aus wie eine blaue Wurst (und sie hatte nicht ganz unrecht).
Der Aufstieg dauerte etwa eine halbe Stunde, durch den Wald, während die Vögel mehr Lärm machten als ich erwartet hatte zu der Zeit. Luka zeigte uns, wie man die Seile benutzt und wo man am besten die Füße auf die Steine setzt – er demonstrierte sogar, wie man beim Sprung ins Wasser nicht landen sollte, was meinen Sohn zum Lachen brachte. Die erste Rutsche über den glatten Fels war kälter als gedacht, aber ehrlich gesagt auch ziemlich aufregend. Da gibt es diesen Moment, in dem man einfach loslässt und dem Wasser vertraut, dass es einen trägt. Mein Herz schlug schneller, aber auf eine gute Art.
Je tiefer wir in den Canyon kamen, desto steiler wurde es – höhere Sprünge, ein bisschen Seiltechnik. Luka fragte immer wieder, ob jemand einen Sprung auslassen oder den leichteren Weg nehmen möchte (ich war kurz davor, hab mich dann aber doch getraut). Es ist ein tolles Gefühl, wenn dein eigener Schrei von den nassen Felswänden widerhallt und du dich wieder wie ein Kind fühlst. Einmal roch ich plötzlich so einen seltsamen, krautigen Duft von zerdrückten Blättern am Wasser – keine Ahnung, was das für eine Pflanze war, aber der Geruch blieb mir im Kopf.
Am Ende wartete unser Van mit trockenen Klamotten und Handtüchern. Die nassen Neoprenanzüge auszuziehen war ein Traum – endlich konnte ich wieder meine Zehen bewegen. Wir drängten uns um Lukas Handy, um die Fotos anzuschauen, die er gemacht hatte (mein Gesicht in der Luft ist wohl ziemlich lustig). Noch jetzt denke ich an diesen ersten kalten Spritzer zurück und daran, wie stolz meine Jüngste nach ihrem ersten Sprung aussah. Es war nicht das, was ich erwartet hatte – es war besser.
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