Du paddelst durch das stille Winter-Archipel bei Vaxholm, geführt von Einheimischen, die jede Geschichte und Abkürzung kennen. Wärm dich bei echtem schwedischem Fika auf einer Insel und lass den Tag in einer heißen Sauna ausklingen, während deine Finger auftauen. Wer sich gleichzeitig winzig und lebendig fühlen will, wird diesen Ausflug nicht vergessen.
„Bist du dir sicher, dass das sicher ist?“ fragte ich halb lachend, während ich mich in den Trockenanzug zwängte. Unser Guide Erik grinste nur und reichte mir Handschuhe – „Die wirst du mir danken“, sagte er. Die Luft bei Vaxholm war so scharf, dass sie in der Nase brannte, aber ehrlich gesagt roch sie so frisch, dass mir fast die Augen tränten. Wir setzten unsere Kajaks ins Wasser – keine Menschenseele weit und breit, nur ein paar Möwen in der Ferne und vereinzelt Fischer am Ufer. Es ist seltsam, wie nah Stockholm sich anfühlt, bis man hier draußen ist; dann bist du einfach nur du und dieses blasse Winterlicht, das sich im Wasser spiegelt.
Das Paddeln war leichter als gedacht (ich bin nicht gerade sportlich), aber nach etwa zehn Minuten waren meine Hände taub – Erik hielt uns mit Geschichten über die Festung Vaxholm und alte Fischerfamilien, die hier noch leben, bei Laune. Einmal glitten wir an winzigen roten Häuschen im Norrhamnen vorbei, aus einem Schornstein stieg Rauch auf. Für einen Moment wurde alles still, nur das leise Plätschern unserer Paddel war zu hören – kein Verkehr, kein Stadtlärm, nur diese kalte Stille. Ich hätte nicht erwartet, mich so… ruhig zu fühlen. Oder vielleicht klein – aber auf eine schöne Art.
Wir machten Pause für Fika auf einer kleinen Insel – Zimtschnecken und Kaffee aus wasserdichten Taschen (das fühlte sich fast magisch an). Meine Wangen brannten vor Kälte, aber der Kaffee schmeckte besser als in jedem schicken Café zuhause. Erik versuchte mir beizubringen, wie man „kanelbulle“ richtig ausspricht – Li lachte, als ich es auf Schwedisch versuchte, ich hab’s wohl ziemlich verhauen. Danach ging’s in die Sauna, die meine Brille so beschlug, dass ich anfangs niemanden sehen konnte. Es fühlte sich an, als würde die Kälte aus meinen Knochen schmelzen. Ehrlich, ich denke noch oft an den Blick über das Archipel durch die beschlagenen Scheiben.
Vaxholm ist etwa 30 Minuten mit dem Auto vom Stadtzentrum Stockholm entfernt.
Ja, es gibt Sicherheitsausrüstung wie Trockenanzüge, Stiefel, Handschuhe und Schwimmwesten; erfahrene Guides begleiten die Tour.
Alle Kajakausrüstung, Trockenanzug, Stiefel, Handschuhe, Snacks (Fika), wasserdichte Tasche sowie Kaffee oder Tee sind dabei.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, solange du schwimmen kannst.
Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren; jüngere Kinder können an privaten Familien-Touren teilnehmen.
Warme Basisschichten; die äußere Schutzkleidung stellt der Veranstalter.
Ja, es gibt öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe, falls du nicht mit dem Auto fährst.
Dein Tag beginnt mit Abholung in der Nähe von Stockholm (oder einfacher Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln), inklusive kompletter Seekajak-Ausrüstung mit Trockenanzug und Stiefeln in deiner Größe (XS–XL/36–46), Handschuhen und Regenhut für Wärme sowie Snacks wie Zimtschnecken und heißen Getränken während der Fika. Eine wasserdichte Tasche hält deine Sachen trocken, während lokale Guides auf ruhigen Archipel-Routen Geschichten erzählen. Zum Abschluss gibt’s eine heiße Sauna, um wieder aufzutauen.
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