Verlasse Stockholm für eine abendliche Wildtiersafari, bei der du Elche oder Rehe im schwedischen Wald beobachten kannst, wenn die Dämmerung einsetzt. Mit einem lokalen Guide wanderst du durch die Natur, hörst spannende Geschichten am Lagerfeuer, probierst kokkaffe und genießt warmen Eintopf unter dem endlosen Nordlicht. Es geht weniger ums Abhaken von Tieren, sondern darum, eins mit der Landschaft zu werden.
Bei der abendlichen Safari rund um Stockholm kannst du Elche, Rehe und Wildschweine in freier Natur beobachten.
Ja, die Abholung und Rückfahrt von einem zentralen Treffpunkt in Stockholm sind im Preis enthalten.
Nein, die Strecke ist kurz und für alle Fitnesslevels gut geeignet.
Du bekommst einen warmen Eintopf oder Ähnliches, dazu traditionellen schwedischen kokkaffe und selbstgemachten Schlammkuchen.
Ja, es stehen hochwertige Ferngläser zur Verfügung, damit du Tiere auch aus der Ferne gut beobachten kannst.
Die Safari findet bei jedem Wetter statt – bitte kleide dich entsprechend für das schwedische Outdoor-Wetter.
Die Gruppen sind klein gehalten, um die Chancen auf Tierbeobachtungen zu erhöhen und das Erlebnis persönlicher zu machen.
Ja, am Basislager gibt es Toiletten, bevor es losgeht.
Dein Abend beinhaltet Abholung und Rückfahrt vom Zentrum Stockholms, geführte Wildtierbeobachtung mit einem erfahrenen lokalen Guide, Nutzung von Ferngläsern für nächtliche Sichtungen, vegane Felle zum Wärmen beim Essen auf dem Hügel sowie ein herzhaftes Lagerfeueressen mit traditionellem kokkaffe und hausgemachtem Schlammkuchen, bevor es gemeinsam zurück in die Stadt geht.
Kaum hatten wir Stockholm hinter uns gelassen, verschwanden die Lichter der Stadt und der Wald rückte näher – dieser schnelle Wechsel fasziniert mich immer wieder. Unser Guide Erik empfing uns am Basislager mit dieser ruhigen Ausstrahlung, die man nur von Leuten kennt, die viel draußen unterwegs sind. Er verteilte Ferngläser und erklärte kurz, was uns erwartet. Jemand fragte, ob wir wirklich Elche sehen würden – Erik grinste nur und meinte: „Mal sehen, wer heute Abend zu Hause ist.“ Die Luft roch nach Kiefernnadeln und etwas Süßem, vielleicht Wildblumen oder dem Schlammkuchen, den sie später zubereiten wollten.
Der Spaziergang war nicht lang oder anstrengend – eher ein gemütliches Schlendern über moosbedeckte Stellen, während Erik Spuren im Boden zeigte (er konnte Reh- von Wildschweinspuren nur am Umriss unterscheiden). Zwischendurch hielt er an, um uns zu zeigen, wie man mit Feuerstein und Stahl Funken schlägt. Ich probierte es, scheiterte zweimal, beim dritten Mal klappte es – ein überraschend stolzes Gefühl. Die Sonne ging nie ganz unter, sie schwebte eher hinter den Bäumen und tauchte alles in goldenes Licht. Wir saßen auf veganen Fellen um ein Lagerfeuer auf einem Hügel, aßen Eintopf und tranken kokkaffe – viel rauchiger als normaler Kaffee. Jemand reichte Stücke von klebrigem Schokokuchen herum. Die Stille war dicht, aber nicht unangenehm; man hörte, wie die Vögel sich für die Nacht niederließen.
Nach dem Essen stiegen wir in den Van für eine gemütliche Fahrt über Nebenstraßen. Es war fast dunkel, als Erik eine große Taschenlampe einschaltete (angeblich tierfreundlich) und das Licht über die Felder schweifen ließ. Plötzlich standen zwei Elche am Rand einiger Birken – riesig, aber sanft wirkend. Alle wurden still, bis auf einen, der leise „wow“ flüsterte, weil er es nicht für sich behalten konnte. Wir sahen auch Rehe, deren Augen im Licht aufblitzten, bevor sie im Schatten verschwanden. Wildschweine entdeckten wir an dem Abend keine, aber ehrlich gesagt störte mich das nicht – dieser Moment mit den Elchen bleibt mir im Kopf.
Sichere Bezahlung auf viator.com

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?