Von Inverness aus geht es in die sanften Hügel Speysides zu einem Tag voller Whisky-Verkostungen in klassischen Brennereien, geführt von Einheimischen, die jede versteckte Straße und Geschichte kennen. Freu dich auf offene Gesichter, ehrliche Aromen, Shortbread zwischen den Schlucken und Momente, die lange nach dem letzten Fass nachhallen.
Die Fahrt von Inverness nach Speyside dauert etwa eine Stunde.
Besucht werden können Tomatin, Glenlivet, Glenfarclas, Ballindalloch, Glenallachie, Glenfiddich oder Speyburn.
Im Tagesablauf ist ein Mittagessen während der Tour eingeplant.
Während der Tour werden Shortbread und Wasser angeboten.
Die Tour beinhaltet eine Abholung für die Gäste.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
In der Nähe gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Dein Tag startet mit Abholung in Inverness, geführten Besuchen mehrerer Brennereien in Speyside mit Verkostungen, Shortbread und Wasser zwischendurch sowie Zeit für ein Mittagessen, bevor es am Nachmittag zurückgeht.
Schon halb auf dem Weg nach Speyside fiel mir auf, wie sattgrün die Landschaft draußen war – selbst im typisch schottischen Nieselregen. Unser Fahrer und Guide Alan zeigte auf Hügel und Flüsse, als würde er alte Freunde vorstellen. Erster Halt: Tomatin. Die Luft in der Brennerei war schwer von süßem Getreide und einem Duft, der fast an frisch gebackenes Brot erinnerte. Beim Tasting versuchte ich, nicht zu begeistert zu wirken – aber ehrlich gesagt fällt das schwer, wenn man einen Dram direkt aus der Quelle bekommt.
Zwischen den Brennereien (als nächstes Glenlivet – deren kupferne Brennblasen haben fast etwas Hypnotisches) reichte Alan Shortbread und Wasser herum. Er erzählte von seinem Onkel, der hier gearbeitet hat, was mich zum Lachen brachte, denn bei meiner Familie dreht sich alles nur ums Tee-Trinken. Zum Mittagessen ging’s in ein kleines Lokal, das ich wahrscheinlich nie wiederfinden würde – Roastbeef-Sandwiches und eine Suppe, die einen dankbar für das schottische Wetter macht. Am Nebentisch versuchte jemand „slàinte mhath“ zu sagen und verpatzte es so sehr, dass selbst die Kellnerin kichern musste.
Ich hatte nicht erwartet, dass Glenfarclas so herzlich wirkt; es gibt etwas daran, wie sie einen zwischen den Fässern herumschlendern lassen, das sich weniger wie eine Führung anfühlt und mehr wie ein Besuch bei Freunden (wenn diese Freunde zufällig Tausende von Fässern im Wohnzimmer stehen haben). Am späten Nachmittag hatte ich mehr über Whisky gelernt, als ich je gedacht hätte – und auch über Geduld, denn manche Flaschen ruhen Jahrzehnte, bevor sie probiert werden. Diese stille Leidenschaft in Speyside bleibt einem länger im Herzen als jede Verkostungsnotiz.
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