Von Edinburgh aus geht’s durch sanfte Highlands nach Inverness, zu den uralten Clava Cairns und auf eine geheimnisvolle Bootsfahrt über Loch Ness mit lokalem Guide. Genieße eine Übernachtung in der „Hauptstadt der Highlands“, erkunde die dramatische Landschaft von Glencoe und teile unterwegs Geschichten und Shortbread – Erinnerungen, die lange nachklingen.
Was mir sofort auffiel, war, wie sanft die Hügel sich hinter Edinburgh ausbreiten – nicht dramatisch, sondern weich und grün, mit kleinen Steindörfern dazwischen. Kaum hatten wir die Stadt verlassen, hielt unser Guide Jamie schon in Dunkeld für einen Kaffee an. Dort gibt’s eine Bäckerei mit diesen leckeren Oatcakes – ich rieche noch immer die Butter. Das Wetter spielte verrückt: mal Sonne, dann wieder Nieselregen. Jamie nannte das „typisches Highland-Wetter“. Mir gefiel, dass wir mitentscheiden durften, wo wir Pause machen – fühlte sich eher wie ein Roadtrip mit Freunden an als eine klassische Tour.
Am Nachmittag kamen wir zu den Clava Cairns. Es war still, man hörte nur das Knirschen der Schritte auf dem Kies zwischen den uralten Steinen. Jemand fragte, ob es dort spukt – ehrlich gesagt, ein bisschen schon. Dann überraschte mich Inverness. Ich hatte mit einer verschlafenen Stadt gerechnet, doch stattdessen schlenderte ich am Fluss entlang, während Studenten vor Pubs lachten und ein alter Mann an der Brücke Geige spielte. Unser B&B lag etwas außerhalb (etwa 20 Minuten zu Fuß), aber das Frühstück war richtig gut – wer mutig ist, probiert die Eier mit Black Pudding.
Am nächsten Morgen stand Loch Ness auf dem Programm. Das Wasser war dunkler als gedacht, fast schwarzblau unter den Wolken. Die Jacobite-Bootsfahrt war inklusive (das Wetter spielte mit), und auf dem Deck mit dem Wind im Gesicht fühlte ich mich seltsam ruhig – außer einem zotteligen Hund bei den Ruinen von Urquhart Castle gab’s keine Monster zu sehen. Die Burg selbst besteht größtenteils aus Mauern, aber man kann hinaufsteigen und über den See blicken und spüren, wie alt hier alles ist.
Glencoe hat mich mehr beeindruckt, als ich erwartet hatte – warum genau, weiß ich nicht. Vielleicht liegt es am Nebel, der zwischen den Felsen hängt, oder an der Geschichte, die sich hier vor Jahrhunderten abgespielt hat. Jamie erzählte Geschichten von Clans und Verrat, während wir am Straßenrand Shortbread aus seinem Rucksack aßen (seine Mutter hatte es gebacken). Auf der Rückfahrt nach Edinburgh schlief jemand am Fenster ein, draußen grasten Schafe. Ich denke immer noch an die Stille in Glencoe – die bleibt einem lange im Kopf.
Die Tour dauert 2 Tage in einer kleinen Gruppe, Abfahrt und Rückkehr an Tag zwei.
Ja, eine Übernachtung mit eigenem Bad und Frühstück in Inverness ist dabei.
Du besuchst Glencoe, die Clava Cairns, machst eine Bootsfahrt auf Loch Ness mit Eintritt zu Urquhart Castle und übernachtest in Inverness.
Ja, die Tickets für die Jacobite Cruise auf Loch Ness sind im Preis enthalten.
Die Tour startet am Edinburgh Busbahnhof am St Andrew Square (Gate J/K).
Frühstück im B&B ist inklusive, sonst gibt es unterwegs Pausen zum Essen.
Die kleine Gruppe umfasst maximal 16 Teilnehmer pro Abfahrt.
Nein, du triffst dich direkt am Busbahnhof Edinburgh zum Start.
Deine zwei Tage beinhalten den Transport im 16-Sitzer Minibus ab Edinburgh, einen freundlichen Fahrer-Guide mit spannenden Geschichten (und Snacks), eine Übernachtung mit eigenem Bad und Frühstück in Inverness, Tickets für die Jacobite Bootsfahrt auf Loch Ness sowie den Eintritt zu Urquhart Castle – alles so organisiert, dass du dich ganz auf die Highlands und die Landschaft konzentrieren kannst.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?