Du steigst von der Fähre in Orkney aus, atmest die wilde Luft, schlenderst durch uralte Häuser in Skara Brae, spürst den Wind an den Klippen von Yesnaby und hörst unterwegs spannende Geschichten von Einheimischen. Der Tagesausflug ab Stromness führt dich zu neolithischen Stätten, bietet Freizeit in Kirkwall, inklusive Wasserflasche – und Erinnerungen, die lange bleiben, wenn du die Steinkreise hinter dir lässt.
Schon mal darüber nachgedacht, wie es sich anfühlt, an einem Ort zu stehen, an dem Menschen vor 5.000 Jahren lebten? Ich hatte keine großen Erwartungen, als ich die frühe Fähre von Scrabster nahm – hoffte nur auf gutes Wetter und vielleicht einen ruhigen Platz. Das Meer schmeckte kalt und salzig auf den Lippen (der Wind macht das), und als wir in Stromness anlegten, entdeckte ich schon ein paar Robben, die am Kai auftauchten. Unsere Reiseleiterin Margaret, die scheinbar jeden Stein und jede Geschichte kannte, empfing uns direkt im Reisezentrum. Sie verteilte Wasserflaschen („Das braucht ihr später“, grinste sie) und sammelte uns dann wie eine leicht verwirrte Familie im Minibus ein.
Der erste Halt waren die Klippen von Yesnaby. Dort oben weht nicht nur der Wind – die Luft fühlt sich irgendwie uralt an. Möwen kreischten über uns, und ich hielt meinen Hut fest, damit er nicht in Norwegen landet. Danach ging’s zu Skara Brae: moosbedeckte Steinhäuser, halb im Sand vergraben, das Meer nur einen Steinwurf entfernt. Margaret erzählte, dass die Leute hier früher mit ihren Tieren unter einem Dach schliefen (sie verzog das Gesicht – „Stell dir mal den Geruch vor!“). Wir hatten etwas Zeit, um Skaill House zu erkunden oder im Café etwas zu holen. Ich entschied mich für eine Suppe – passte perfekt bei der Kälte.
Am Ring of Brodgar war es so still, dass man die eigene Atmung hören konnte. Nur wir und die Steine im Kreis, Schafe grasten weit weg und kümmerten sich um nichts. Margaret erklärte, dass niemand genau weiß, warum die Steine hier stehen – „Zeremonie? Kalender? Da gibt’s viele Theorien.“ Danach liefen wir zwischen den Standing Stones of Stenness umher; jemand versuchte, einen Stein zu umarmen (ich nicht), was allen ein Lachen entlockte – außer vielleicht dem Stein selbst.
In Kirkwall hatten wir auch Zeit zum Bummeln – ich landete in einer kleinen Bäckerei, wo ein älterer Herr mich freundlich zunickte, aber nicht viel sagte (typisch Orcadian Gastfreundschaft?). Auf der Rückfahrt zeigte Margaret auf Scapa Flow und erzählte von Kriegsschiffen, die dort unter der ruhigen Wasseroberfläche verborgen lagen. Irgendwann verlor ich mich in der Geschichte – manchmal will man einfach nur auf grüne Felder schauen und den Gedanken freien Lauf lassen, oder?
Du nimmst die Northlink-Fähre von Scrabster nach Stromness; die Fährkosten sind nicht im Tourpreis enthalten.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten, aber du kannst im Café bei Skara Brae oder in Kirkwall etwas kaufen; eigenes Essen mitzubringen empfiehlt sich für mehr Zeit an den Stätten.
Die Tour führt zu den Klippen von Yesnaby, Skara Brae & Skaill House, Ring of Brodgar, Standing Stones of Stenness, der Stadt Kirkwall und Scapa Flow.
Start und Ziel ist das Reisezentrum in Stromness, wo die Northlink-Fähre aus Scrabster ankommt.
Nein, es gibt keine Hotelabholung; du triffst deine Reiseleiterin im Reisezentrum in Stromness nach der Fährankunft.
Nein, die Fährtickets zwischen Scrabster und Stromness sind nicht inklusive; aktuelle Preise findest du bei Northlink Ferries.
Nein, die Tour ist nicht geeignet, wenn du mit dem Kreuzfahrtschiff in Kirkwall ankommst, da der Startpunkt 24 km entfernt liegt.
Die Sitzplätze im Fahrzeug sind 48–51 cm breit; wer mehr Platz braucht, kann einen zusätzlichen Sitzplatz buchen.
Dein Tag beinhaltet Wasserflaschen, geführten Eintritt zu Skara Brae und Zeit zum Erkunden von Skaill House oder Besuch des Cafés. Du reist im Minibus mit einer lokalen Reiseleiterin ab dem Reisezentrum in Stromness nach deiner Fährankunft – Mittagessen ist nicht inklusive, unterwegs gibt es aber Verpflegungsmöglichkeiten. Die Rückfahrt zur Fähre nach Scrabster ist rechtzeitig geplant.
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