Du drehst rauchige Single Malts dort, wo sie geboren werden – an Islays windumtosten Küsten, übernachtest drei Nächte in Bowmore Cottages mit Gleichgesinnten und probierst legendäre Whiskys bei vier Destillerien, darunter Laphroaig und Ardbeg. Mit deinem lokalen Guide überquerst du Lochs per Fähre, lachst bei Meeresfrüchten in Oban und tauchst tief ein in Inselgeschichten – lange nach deinem letzten Dram.
Die Tour umfasst Führungen und Verkostungen bei vier Destillerien: Bowmore, Kilchoman (oder als Ersatz Caol Ila), Ardbeg und Laphroaig (bzw. Lagavulin je nach Abfahrtstag).
Du verbringst drei Nächte in geteilten Zimmern mit eigenem Bad in den Bowmore Distillery Cottages auf Islay.
Ja, alle Fährfahrten zwischen dem schottischen Festland und Islay sind inklusive.
Frühstückszutaten zur Selbstbedienung stehen in den Bowmore Cottages bereit; ein warmes Frühstück kann gegen Aufpreis in der Nähe bestellt werden.
Nein, die Teilnahme ist nur für Personen ab 18 Jahren möglich.
Der Preis umfasst Unterkunft in den Bowmore Cottages, Führungen und Verkostungen in vier Destillerien, Fährüberfahrten, Transport im Minibus und die Betreuung durch den Fahrer-Guide.
Du kannst einen mittelgroßen Koffer (etwa Handgepäckgröße) plus eine kleine Tasche mitnehmen; insgesamt bis zu 20 kg pro Person.
Die Tour findet größtenteils ganzjährig statt, aber einige Attraktionen haben saisonale Öffnungszeiten oder Ruhezeiten, die die Destilleriebesuche beeinflussen können.
Deine Reise beinhaltet alle Fährüberfahrten zwischen dem schottischen Festland und Islay sowie drei Übernachtungen in den Bowmore Distillery Cottages mit eigenem Bad. Du bekommst geführte Touren und Verkostungen bei vier ikonischen Destillerien – Bowmore, Kilchoman oder Caol Ila als Ersatz, Ardbeg und Laphroaig oder Lagavulin – plus bequemen Minibus-Transport mit erfahrenem Fahrer-Guide, der dich auf jedem Schritt begleitet.
„Man muss erst richtig dran riechen – so,“ erklärte Ewan, unser Guide, während er sein Glas im Verkostungsraum von Bowmore schwungvoll drehte. Ich versuchte es ihm nachzumachen, landete aber meist mit einem Gesicht voller Rauch und einem Hauch von Seetang. Die Fahrt von Edinburgh fühlte sich schon jetzt weit entfernt an; wir hatten einen Kaffee-Stopp am Loch Lomond eingelegt, wo Nebelschwaden über dem Wasser hingen, und später in Oban Meeresfrüchte gegessen, die so frisch schmeckten, als wären sie direkt aus dem Meer auf meinen Teller gesprungen. Der salzige Geruch vermischte sich mit Diesel vom Hafen. Als wir abends die Fähre nach Islay nahmen, wurde es still – alle schauten auf die Paps of Jura, die im sanften schottischen Licht vorbeizogen.
Die Bowmore Cottages waren viel gemütlicher als erwartet (in der Gemeinschaftsküche kochte immer jemand Tee). Unser erster Morgen begann mit Porridge und etwas holprigen Vorstellungsrunden – dann ging’s direkt in den Whisky-Modus. Die Führung durch die Bowmore Destillerie setzte die Messlatte hoch: alte Steinmauern, Böden, die vom Malz der Jahre klebrig waren, und dieser unverwechselbare torfige Duft in der Luft. Ewan erzählte, wie der Torfrauch hier alles aromatisiert – sogar die Kleidung, wenn man zu nah am Malzofen steht. Beim Kilchoman genossen wir das Mittagessen mit Blick auf grüne Weiden voller Schafe; ihr Single Farm Whisky schmeckte nach Erde und fast süßlich nach all dem Rauch.
Der nächste Tag gehörte der südlichen Seite Islays: Laphroaig (wo ich meinen „Friends of Laphroaig“-Pass stempeln ließ), ein kurzer Stopp bei Lagavulin für einen schnellen Dram, falls Zeit blieb, und Ardbeg, wo ich mehr über Whisky lernte, als ich je erwartet hatte. Das Personal bei Ardbeg hatte diesen trockenen Humor – eine Mitarbeiterin scherzte, sie könne an der Aussprache von „slàinte“ erkennen, woher man kommt. Das Mittagessen dort bot Ausblicke auf die wilde Atlantikküste; hinter uns stritten Möwen um etwas, während wir aßen. Irgendwie schmeckt der rauchige Whisky genau dort, wo er hergestellt wird, einfach anders – vielleicht, weil man so weit weg von allem Vertrauten ist.
Auf dem Rückweg nach Edinburgh machten wir Halt in Inveraray – weiß getünchte Häuser, ein altes Gefängnis (drinnen waren wir nicht), und ein Schloss, das direkt aus einem Märchenbuch zu stammen schien. Wir spazierten nochmal am Loch Lomond entlang, bevor es heimwärts ging. Ich denke oft an diese stillen Momente auf Islay: Regen, der nachts gegen die Fensterscheiben der Cottages trommelt, Lachen, das in den Steinmauern der Verkostungen widerhallt, und der Torfrauch, der noch lange an meiner Jacke klebte, als ich wieder zu Hause war. Wenn du auch nur halbwegs neugierig auf Whisky bist oder einfach mal Schottland entschleunigt erleben möchtest, ist das eine Reise, die lange nachklingt.
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