Erkunde uralte Gassen von der Royal Mile bis zum Grassmarket, lausche Legenden am Greyfriars Kirkyard und genieße überraschende Ausblicke auf Edinburgh Castle. Mit einem italienischsprachigen Guide, der Geschichten und Details teilt, die man alleine leicht übersieht, fühlst du dich willkommen und beeindruckt von den Kontrasten der Stadt.
Die Führung dauert etwa 3 Stunden.
Ja, der Guide führt die Tour auf Italienisch durch.
Du besuchst die Royal Mile, St Giles’ Cathedral, Grassmarket, Greyfriars Kirkyard, das National Museum of Scotland und siehst Edinburgh Castle von außen.
Nein, das Castle wird nur von außen besichtigt.
Nein, Essen oder Getränke sind nicht enthalten.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Die Tour ist rollstuhlgerecht, wenn du dies bei der Buchung angibst und bei Bedarf eine Begleitperson mitbringst.
Wenn die Mindestteilnehmerzahl (2-3 Personen) nicht erreicht wird, bekommst du einen Alternativtermin oder eine volle Rückerstattung angeboten.
Dein Tag beinhaltet einen professionellen italienischsprachigen Guide, der dich durch Edinburghs Altstadt führt – zu Highlights wie Greyfriars Kirkyard und Grassmarket. Alle Geschichten und Insiderinfos sind inklusive – bring nur bequeme Schuhe und Neugier für drei Stunden Stadtbummel mit.
Als Erstes fiel mir der Klang auf – Dudelsäcke, irgendwo in der Ferne, vermischt mit dem leisen Murmeln der Menschen entlang der Royal Mile. Unser Guide Marco (aus Turin, lebt aber seit Jahren hier) begrüßte uns auf Italienisch, so herzlich, dass selbst der schottische Nieselregen fast freundlich wirkte. Er zeigte uns kleine Details, die mir sonst nie aufgefallen wären: ein Mosaik unter den Füßen, das Einheimische zum Glück berühren. Ich versuchte „Greyfriars Bobby“ so auszusprechen wie er – kläglich gescheitert. Er lachte und meinte, selbst manche Schotten sprechen es falsch aus.
Wir schlenderten an der St Giles’ Cathedral vorbei, deren Krönungsspitze sich durch den grauen Himmel bohrte. Im Grassmarket hielten wir kurz inne – nur für einen Moment – und Marco erzählte von den öffentlichen Hinrichtungen, die dort früher stattfanden. Es fühlte sich seltsam an, an so einem Ort zu stehen, wo Geschichte so schwer lastet. Doch dann stürmte eine Gruppe Studenten lachend aus einem Pub – genau dieser Moment, der die Stadt lebendig macht: Vergangenheit und Gegenwart eng verwoben, laut und voller Leben.
Am meisten denke ich noch an den Greyfriars Kirkyard. Es roch feucht und erdig – Moos auf den Steinen, ein Hauch von regennassem Gras. Marco erzählte die Geschichte von Bobby, dem treuen Hund, mit so viel Liebe, dass man ihn fast neben dem Grab seines Herrchens liegen sah. Einige Touristen legten Stöcke am Tor ab – anscheinend ein neuer Brauch? Zum Abschluss standen wir in einer schmalen Gasse mit einem Blick auf Edinburgh Castle, der fast unwirklich wirkte – wie aus einem alten Gemälde oder vielleicht meiner Fantasie, die nach drei Stunden Kopfsteinpflaster durchgedreht hat.
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