Du wachst in Edinburgh auf, probierst Whisky in Pitlochry, spazierst über stille Jakobiten-Schlachtfelder, fährst über den Loch Ness mit Burgruinen am Horizont und steigst in den berühmten Jacobite Steam Train – den echten Hogwarts Express – durch wilde Highland-Landschaften. Mit spannenden Geschichten vom lokalen Guide und Zeit für Fischerdörfer oder frische Meeresfrüchte bleibt diese Reise lange in Erinnerung.
Als wir in Pitlochry aus dem Minibus stiegen, fiel mir sofort der Geruch auf – eine frische, scharfe Kälte gemischt mit Torfrauch. Unser Guide Jamie winkte uns zu einer winzigen Brennerei, die er liebevoll „wee“ nannte – hier ist einfach alles „wee“. Der Whisky brannte mir zwar im Hals, aber er wärmte mich von innen heraus. An der Theke saß ein alter Mann, der mir zuzwinkerte, als ich hustete. Danach schlenderten wir über einen alten Friedhof, auf dessen Steinen dickes Moos wuchs. Jamie erzählte von den Jakobiten und ihrem letzten Gefecht – ich versuchte mir hunderte Männer auf dem nebligen Feld vorzustellen, doch eigentlich war es schwer, sich etwas anderes als die Stille vorzustellen.
Am Loch Ness angekommen, färbte sich der Himmel gerade silberblau. Die Bootsfahrt war kälter als gedacht, meine Finger wurden taub, während ich das Geländer festhielt. Hinter mir flüsterte jemand von einer Nessie-Sichtung (leider Fehlanzeige), doch was mich wirklich beeindruckte, waren die Ruinen von Urquhart Castle – direkt am Wasser, der Wind pfiff durch die zerfallenen Mauern. Da herrschte für einen Moment eine fast ehrfürchtige Stille. Wir übernachteten in Fort Augustus, doch schlafen konnte ich kaum, denn mein Kopf war voller Geschichten von Schlachten und Verrat – dazu kamen die Dudelsäcke einer Hochzeitsfeier, die durch mein Fenster wehten.
Am nächsten Morgen gab es ein Frühstück, das nach Butter und Hafer schmeckte, bevor wir nach Fort William fuhren, wo alle nur vom „Hogwarts-Zug“ sprachen. Die Jacobite Steam Train ist laut – zischend und klappernd verlässt sie den Bahnhof – doch als wir das Glenfinnan-Viadukt überquerten (ja, genau die Brücke), reckten sich selbst Erwachsene wie Kinder, um Fotos zu machen. Li aus unserer Gruppe versuchte, „Glenfinnan“ auf Gälisch auszusprechen, worauf Jamie fast seinen Tee verschüttete vor Lachen. Zur Mittagszeit erreichten wir Mallaig; der Fisch war so frisch, dass man fast dachte, er zuckte, wenn man mit der Gabel stach (geräucherten Schellfisch hätte ich nie so gemocht). Auf der Rückfahrt durch Glen Coe prasselte der Regen gegen die Scheiben, und Jamie erzählte leise von Clan-Verrat – das Tal wirkte irgendwie gespenstisch. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn es zuhause zu laut wird.
Die Tour dauert 2 Tage und beinhaltet eine Übernachtung in Fort Augustus.
Ja, ein einfaches Ticket ab Fort William ist im Preis enthalten.
Ja, du machst eine Bootsfahrt über den Loch Ness und besuchst Urquhart Castle.
Frühstück ist an beiden Tagen inklusive; Mittagessen nicht, aber es gibt Pausen zum Essen.
Die Übernachtung findet in Fort Augustus statt, inklusive Frühstück.
Maximal 32 Personen pro Minibus.
Nein, Abfahrt ist vom Stadtzentrum Edinburghs.
Kinder unter 3 Jahren sind nicht erlaubt; Kinder müssen ein Zimmer mit einem Erwachsenen teilen.
Deine zweitägige Reise beinhaltet den Transport im klimatisierten Minibus ab Edinburgh, einen professionellen lokalen Guide mit spannenden Geschichten an jeder Station, eine Übernachtung in Fort Augustus mit Frühstück, ein einfaches Ticket für den berühmten Jacobite Steam Train (der echte Hogwarts Express), eine malerische Bootsfahrt über den Loch Ness mit Eintritt zu Urquhart Castle sowie ausreichend Pausen für Mittagessen – zum Beispiel frische Meeresfrüchte in Mallaig – bevor es gegen 20 Uhr zurück nach Edinburgh geht.
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