Folge einem lokalen Guide durch Edinburghs düstere Gassen, bevor du nach Einbruch der Dunkelheit den Greyfriars Kirkyard betrittst – inklusive Zugang zum verschlossenen Covenanter-Gefängnis, wo Geistergeschichten ganz persönlich werden. Freu dich auf Lachen, Gänsehaut, ungewöhnliche Geschichte und ein Gefühl, das dich nicht so schnell loslässt.
Als Erstes fiel mir auf, wie unsere Schritte auf dem Stein widerhallten, während wir uns am „Tree of the Dead“ vor der St Giles Cathedral versammelten. Es war kälter als gedacht, diese feuchte, durchdringende Edinburgh-Kälte, die einem in die Ärmel kriecht. Unser Guide Fraser, mit seinem kräftigen Akzent und dem schnellen Grinsen, führte uns los in eine der engen Gassen abseits der Royal Mile. Mit seiner Stimme, die selbst vorbeifahrende Taxis zum Verstummen brachte, erzählte er von alten Morden und Flüchen. Ob es die Geschichten waren oder der Wind – ich spürte früh ein Kribbeln auf der Haut.
Wir schlängelten uns durch Gassen, die ich alleine nie gefunden hätte. Fraser streute immer wieder kuriose Fakten ein – etwa dass manche Türen hier älter sind als viele Länder – und wechselte dann plötzlich zu einem Witz über das schottische Wetter oder unhöfliche Geister. Einmal hielten wir vor einem Pub, aus dem Hopfen-Duft und Lachen herauswehten, was das Kommende noch unwirklicher machte. Denn danach standen wir nur noch vor den dunklen Eisentoren des Greyfriars Kirkyard.
Dort wurde es stiller, bis auf Frasers Stimme und das Knirschen unserer Stiefel auf dem Kies. Die Luft roch nach feuchter Erde und etwas Moderigem – vielleicht altem Stein? Er zeigte uns Grabsteine mit halb verwitterten Namen und erzählte vom Mackenzie Poltergeist. Ich versuchte, „Covenanter’s Prison“ mit meinem besten schottischen Akzent auszusprechen – Fraser lachte so heftig, dass er fast seine Fackel fallen ließ. Als er das schwere Tor zum Gefängnis öffnete – nur die City of the Dead Tour hat den Schlüssel – fühlte sich das seltsam vertraut an. Man sagt, hier passieren Dinge; Hunderte sind schon ohnmächtig geworden oder Schlimmeres. Geister sah ich keine, aber ehrlich gesagt? Mein Herz schlug so laut, dass ich wohl keinen gehört hätte.
Ich denke oft daran, wie winzig wir uns in diesem ummauerten Teil von Greyfriars fühlten, umgeben von jahrhundertealten Steinen und Geschichten, an die man erst glaubt, wenn man selbst dabei ist. Die Tour endete ohne großes Tamtam – Fraser schloss hinter uns ab und wünschte uns eine gute Nacht. Also ja, wenn du in Edinburgh eine Geistertour suchst, die wirklich unter die Haut geht, bist du hier richtig.
Die Tour dauert etwa 1 Stunde und 20 Minuten.
Treffpunkt ist am „Tree of the Dead“ vor der St Giles Cathedral auf der Royal Mile in Edinburgh.
Ja, der Zugang zum Covenanter-Gefängnis ist inklusive – nur City of the Dead Touren haben diesen exklusiven Zutritt.
Die Tour wird ausschließlich auf Englisch durchgeführt.
Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden; Mindestalter ist 12 Jahre.
Die Tour wird Schwangeren sowie Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen oder Rückenverletzungen nicht empfohlen.
Ja, die Tour findet bei jedem Wetter statt; bitte passend für die kühlen Abende in Edinburgh kleiden.
Ja, der Treffpunkt auf der Royal Mile ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Abend umfasst eine 80-minütige Führung mit einem lokalen Experten, der Edinburghs Geistergeschichte lebendig werden lässt. Du erkundest verwinkelte Gassen und erhältst exklusiven Zugang zum verschlossenen Covenanter-Gefängnis auf dem Greyfriars Kirkyard, bevor du wieder ins Licht der Straßenlaternen und den Trubel der Stadt zurückkehrst.
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