Steig an Bord eines kleinen Bootes in St Martin für einen halbtägigen Ausflug zum Creole Rock. Schnorchle zwischen bunten Fischen, entdecke vielleicht einen seltenen Froschfisch und genieße frisches Baguette und niederländischen Käse. Mit kühlen Getränken und lokalen Guides, die jede Geschichte kennen, wird das mehr als nur Schnorcheln – es ist ein kleines Karibik-Abenteuer zum Abschalten.
Das Erste, was mir auffiel, war das Brot – ja, wirklich das Brot. Unser Guide Marc verteilte diese warmen Stücke französisches Baguette, kaum dass wir den Hafen von St Martin verlassen hatten. Und ehrlich gesagt, hat das sofort die Stimmung für den halben Tag gesetzt. Das Boot, das „Sand Dollar“ heißt, ist nicht groß – vielleicht zehn Leute insgesamt – und es herrscht eine lockere Plauderei, während wir durch die Lagune gleiten. Immer wieder roch ich die salzige Meeresluft vermischt mit einem blumigen Duft vom Ufer. Marc zeigte auf Grand Case auf der französischen Seite und erzählte, wie die Einheimischen früher hierherkamen, um ihren Fang für’s Abendessen zu holen.
Die Fahrt zum Creole Rock dauerte etwa 40 Minuten, fühlte sich aber viel kürzer an. Eine kleine Welle spritzte mich an, ich lachte – meine Sonnenbrille wäre fast davongeflogen. Als wir endlich anhielten, war das Wasser so klar, dass man direkt auf die langsam wiegenden Korallen schauen konnte. Ich kämpfte kurz mit meiner Schnorchelausrüstung (Marc half geduldig), dann tauchte ich ab. Unter Wasser herrscht eine besondere Ruhe, nur das eigene Atmen und das entfernte Klicken von Fischen, die an Korallen knabbern, sind zu hören. Jemand rief, er habe einen Froschfisch entdeckt – ehrlich gesagt wusste ich erst später, was das genau ist, als Marc es bei einem Stück niederländischem Käse erklärte.
Nach dem Schnorcheln ließ ich mich auf dem Rücken treiben und schaute einfach nur in den Himmel – dieses strahlende Blau mit den fluffigen Wolken, die man nur in der Karibik sieht. Die Sonne war angenehm warm, aber dank des Sonnendachs auf dem Boot nicht zu stark (Toilette gibt’s allerdings keine, nur als Hinweis). Auf der Rückfahrt wurden kaltes Bier und Softdrinks verteilt, und alle sahen entspannt und leicht sonnengeküsst aus. Es herrschte eine stille Zufriedenheit, als wollten wir alle den Moment noch ein bisschen festhalten, bevor der Alltag wieder ruft. Ich denke immer noch an den Blick unter Wasser – eine ganz eigene Welt.
Die Tour dauert etwa 3,5 Stunden inklusive der Fahrt zum Creole Rock.
Ja, alle benötigten Schnorchelsachen sind für die Gäste an Bord vorhanden.
Ja, es gibt französisches Baguette, niederländischen Käse, Bier, Softdrinks und Wasser.
Das Boot bietet Platz für bis zu 10 Passagiere pro Fahrt.
Ja, das Boot hat ein Sonnendach, das während der Fahrt Schatten spendet.
Nein, an Bord gibt es keine Toilette.
Das Schnorcheln erfolgt am Creole Rock nahe Grand Case auf der französischen Seite von St Martin.
Ja, die Zeiten können auf die An- und Abfahrtszeiten der Kreuzfahrtschiffe abgestimmt werden.
Ja, du solltest sicher schwimmen können und dich im offenen Wasser wohlfühlen.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung der kompletten Schnorchelausrüstung sowie kaltes Bier, Softdrinks und Wasser, serviert von der professionellen Crew. Dazu gibt’s frisches französisches Baguette und niederländischen Käse, während du zwischen St Martin und Creole Rock unterwegs bist. Nach etwa dreieinhalb Stunden geht’s zurück zum Hafen.
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