Du überquerst Flüsse mit dem Boot zur Burg Almourol, entdeckst mit deinem privaten Guide Tempelritter-Symbole in den verwinkelten Gassen von Tomar und betrittst Kirchen, die unter Straßenniveau liegen. Freu dich auf Geschichten, die du in keinem Reiseführer findest – und vielleicht ein paar Lacher über deine Portugiesisch-Aussprache unterwegs.
Das Erste, was ich hörte, war das Plätschern des Wassers am Boot, als wir zur Burg Almourol übersetzten. Die Burg liegt auf einer kleinen Insel im Tejo, doch irgendwie wirkte sie riesig – als würde der Fluss seine Geheimnisse bewahren. Unser Guide João zeigte uns die alten Steine, auf denen einst Römer standen, bevor die Tempelritter hier ihre Festung errichteten. Er erzählte, warum dieser Ort perfekt zum Schutz war, doch ich konnte meinen Blick kaum von der verwitterten Tür abwenden und fragte mich, wer sonst noch hier hindurchgegangen war. Die Luft roch frisch und nach Fluss, meine Schuhe waren noch feucht von einer Pfütze am Steg.
Später in Tomar schlenderten wir durch enge Gassen, in denen überall Tempelritter-Zeichen versteckt sind – wenn man weiß, wo man suchen muss. João zeigte mir das Signum Salomonis, das über einer Kirchentür eingraviert ist – er ließ mich das auf Portugiesisch versuchen und lachte, als ich über die Worte stolperte. Drinnen war es kühl und schattig. Ein kurioser Trick: Die Kirche wirkt von außen klein, doch sie liegt zwei Meter unter Straßenniveau, sodass man das Gefühl hat, in eine andere Zeit einzutauchen. Wir kamen am Grab von Guladim Pais vorbei, dem Gründer von Tomar, und João erzählte, dass die Einheimischen dort manchmal noch Blumen ablegen. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Das Convento de Cristo ist beeindruckend – ein achteckiger Innenraum, durch dessen alte Fenster das Licht schräg einfällt, voller Winkel und Echos. Mitten in der Stadt gibt es auch eine Synagoge; João erklärte, wie Christen, Juden und Muslime hier über Jahrhunderte friedlich zusammenlebten. Ich versuchte, mir diese Zeiten vorzustellen, während wir unter den verblassten Bögen standen. Auf dem Rückweg nach Lissabon machten wir Halt am Aquädukt von Pegões – endlose Steinbögen, die sich sechs Kilometer übers Land ziehen. Der Wind dort roch nach Gras, Staub und etwas Altem, das ich nicht benennen kann.
Die Tagestour dauert in der Regel den ganzen Tag, inklusive An- und Abreise von Lissabon mit Stopps bei der Burg Almourol, Tomar und dem Aquädukt von Pegões.
Ja, dein privater Transfer mit Abholung und Rückfahrt zum Hotel ist im Preis enthalten.
Dein Guide begleitet dich zu allen Monumenten, die Eintrittsorganisation erfolgt direkt während der Tour.
Ja, du hast an jedem Stopp einen privaten lokalen Guide an deiner Seite.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, allerdings gibt es an manchen Orten Treppen oder unebene Wege.
Die Tour kann je nach Wunsch in verschiedenen Sprachen durchgeführt werden – Verfügbarkeit bitte bei Buchung prüfen.
Ja, im privaten Fahrzeug steht dir während der gesamten Fahrt WLAN zur Verfügung.
Ein Mittagessen ist nicht enthalten, aber es gibt Zeit, in Tomar oder Umgebung selbst zu essen.
Dein Tag umfasst privaten Transfer mit Klimaanlage und WLAN, Hotelabholung und Rückfahrt in Lissabon, eine umfassende Versicherung sowie einen privaten Guide, der dich bei jedem Monument begleitet – vom Bootstransfer zur Burg Almourol bis zu den Klöstern und Aquädukten in Tomar, bevor es zurückgeht.
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