Du fährst mit einem klassischen 4x4 durch Sintras grüne Hügel, schlenderst mit deinem lokalen Guide durch Palastgärten, probierst traditionelle Süßigkeiten oder frische Meeresfrüchte am Meer und stehst am windumtosten Cabo da Roca, während die Wellen unter dir tosen. Dieser Tagesausflug ab Lissabon oder Cascais bringt dir echte Momente – nicht nur Fotostopps.
Die Ganztagestour dauert meist etwa 8 Stunden inklusive aller Stopps.
Du kannst zwischen Pena-Palast, Quinta da Regaleira, Maurenburg, Monserrate-Palast und weiteren wählen – mehr als zwei Paläste an einem Tag zu besuchen, empfehlen wir allerdings nicht.
Das Mittagessen ist nicht inbegriffen, aber in Colares gibt es mehrere traditionelle portugiesische und Fischrestaurants zur Auswahl.
Eine Abholung ist auf Anfrage möglich; auch eine Rückfahrt nach Lissabon kann organisiert werden.
Nein, die Eintrittskarten für die Paläste sind extra, falls du sie von innen besichtigen möchtest; dein Guide berät dich gern zu den Optionen.
Die Tour ist wegen der Fahrzeugbeschränkungen nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet.
Sonnenschutz (besonders im Sommer), bequeme Schuhe für unebenes Gelände und Kleidung zum Schichten bei wechselndem Wetter.
Dein Tag beinhaltet einen freundlichen lokalen Guide, der auch deinen klassischen portugiesischen 4x4 fährt, Offroad-Strecken für Abenteuerlustige, Abholung bei Voranmeldung (auch ab Lissabon), Wasser und traditionelle Sintra-Süßigkeiten unterwegs – plus viele Geschichten und Zeit, Paläste oder Strände ganz entspannt zu entdecken, bevor es über die malerische Küste zurück nach Cascais geht.
Schon auf der schmalen Straße oberhalb von Sintra wurde mir klar, wie sehr ich diesen Ort unterschätzt hatte. Die Luft roch nach Eukalyptus und etwas Süßem – vielleicht die berühmten Travesseiros? Unser Guide Miguel grinste und zeigte auf die knallbunten Farben des Pena-Palastes, die durch den Nebel blitzten. „Hier versteckten sich früher Könige“, sagte er und erzählte von einer Königin, die hier in den Hügeln Zuflucht suchte. Ehrlich gesagt musste ich erst einmal durchatmen nach dem Aufstieg zur Maurenburg – glitschige Steine unter meinen Sneakers, der Wind zerrte an meiner Jacke. Ich glaube, ich habe zu laut gelacht, als Miguel versuchte, uns die richtige Aussprache von „Quinta da Regaleira“ beizubringen (das habe ich definitiv nicht hingekriegt).
Nach dem Palast von Monserrate ließen wir die Menschenmassen endgültig hinter uns. Der 4x4 rumpelte über Schotterwege, die fast illegal wirkten – Bäume drückten von beiden Seiten, Sonnenstrahlen tanzten durch das Blätterdach. Zum Mittagessen hielten wir in Colares, in einem winzigen Fischrestaurant mit blauen Fliesen an der Wand. Die Muscheln waren so frisch, dass sie förmlich nach Meer schmeckten. An einem Nachbartisch las ein älterer Herr laut Zeitung – ich verstand kein Wort, aber sein Lächeln steckte alle an. Danach fuhren wir weiter nach Azenhas do Mar, wo weiße Häuser an steilen Klippen über den tosenden Wellen kleben. Die Gischt hat mir kurz ins Gesicht gespritzt und gebrannt.
Cabo da Roca erreichten wir spät am Tag – der westlichste Punkt Europas, mit so starkem Wind, dass man sich dagegen lehnen musste, sonst flog der Hut davon (meiner wäre fast weg gewesen). Miguel stand einfach da, starrte aufs endlose Blau und meinte, man fühle sich hier auf eine gute Art ganz klein. Auf der Rückfahrt nach Cascais färbte das goldene Licht die Küste warm ein. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn ich in der U-Bahn feststecke.
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