Du erlebst Madeira von dichten Wäldern bis zu Vulkanpools, probierst Poncha mit Einheimischen und machst Pause für ein Picknick mit Insel-Snacks am Meer. Schwimmen kannst du in Porto Moniz oder am schwarzen Sandstrand von Seixal – der Tag gehört dir, um wilde Ausblicke und all die kleinen Details zu genießen, an die du dich lange erinnern wirst.
Ich erinnere mich noch genau, wie sich die Luft anders anfühlte, als wir Funchal hinter uns ließen – irgendwie salzig, aber mit einem frischen, grünen Hauch, wie nasse Blätter nach dem Regen. Unser Guide João zeigte uns immer wieder Details, die mir sonst nie aufgefallen wären: winzige Terrassengärten, die an steilen Hängen klebten, alte Männer, die unter einer blauen Plane in Camara de Lobos Karten spielten. Unser erster Halt war Cabo Girão. Höhenangst habe ich zwar, und meine Knie wurden weich, aber João grinste nur und sagte, ich solle nach Süden schauen – Funchal sah aus, als könnte man es in der Hand halten. Oben wehte eine Brise, die meine Haare wild nach oben stellte. Mir war das egal.
Die Fahrt über die kurvigen Straßen war für sich schon ein Abenteuer – mal blitzte das Meer durch, mal drückten die grünen Lorbeerwände so nah ans Fenster, dass man sie fast berühren konnte. Wir machten Halt am Veu da Noiva Wasserfall („Brautschleier“ – João lachte, als ich den Namen versuchte auszusprechen) und dann in Porto Moniz bei den Vulkanpools. Das Wasser war kalt, aber so klar, dass ich kleine Fische um meine Knöchel flitzen sah. Das Mittagessen war einfach – ein Picknick mit bolo do caco Brot, Knoblauchbutter und einem irgendwie süchtig machenden lokalen Käse – aber mit dem Atlantikspray im Gesicht und den schwarzen Felsen um mich herum tauschte ich jedes Restaurant dafür.
Später schlenderten wir durch Santana, um die spitz zulaufenden Häuser zu sehen, die jeder fotografiert (sie sind kleiner, als man denkt), und João bestand darauf, dass wir Poncha probieren – in einer Bar, wo der Barkeeper Hände wie Schaufeln hatte und die Zitronen direkt vor uns auspresste. Der Drink brannte beim Runtergehen, hinterließ aber einen süßen Nachgeschmack – fast wie Madeira selbst. Der letzte Stopp war Ponta de São Lourenço; dort draußen fühlt sich alles rau und vom Wind geformt an, Klippen stürzen senkrecht ins blaue Nichts. Ich dachte die ganze Zeit daran, wie unterschiedlich jede Ecke der Insel ist – als könnte sie sich nicht entscheiden, was sie sein will.
Die Tour dauert etwa 8 bis 9 Stunden.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind inklusive.
Ja, du kannst in den Naturpools von Porto Moniz oder am schwarzen Sandstrand von Seixal baden.
Ein Picknick mit lokalen Snacks ist inklusive; alternativ kannst du auch in einem traditionellen Restaurant Mittagessen.
Ja, die Transportmittel sind während der gesamten Tour rollstuhlgerecht.
Du besuchst den Aussichtspunkt Cabo Girão, das Fischerdorf Camara de Lobos, den Veu da Noiva Wasserfall, die Pools von Porto Moniz, den Fanal-Lorbeerwald, die Häuser in Santana, die São Lourenço-Halbinsel und mehr.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; bei Bedarf gibt es spezielle Kindersitze.
Nein, Poncha ist optional und kostet etwa 3 € in einer traditionellen Bar.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt zu jeder Unterkunft auf Madeira, alle Fahrten im privaten Fahrzeug mit deinem Guide João (oder einem ebenso begeisterten Fahrer), Wasserflaschen und kleine Erfrischungen unterwegs – ein selbstgemachtes Picknick mit lokalen Spezialitäten – und viele Stopps zum Fotografieren oder einfach Genießen, bevor es abends zurückgeht.
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