Du startest mit einem Meeresbiologen an Bord in Faro, gleitest durch die verschlungenen Wasserwege der Ria Formosa und entdeckst seltene Vögel, bevor du auf der ruhigen Ilha Deserta an Land gehst. Verbringe den Nachmittag an leeren Stränden oder genieße lokale Spezialitäten im Estaminé Restaurant, bevor es mit der Fähre zurückgeht – stille Momente, salzige Luft und viel Zeit zum Abschalten inklusive.
Die Tour dauert den Großteil des Tages, die Rückfahrt ist flexibel je nach Fährzeiten.
Das Mittagessen ist nicht enthalten, aber du kannst im Estaminé auf der Ilha Deserta essen.
Du kannst Flamingos, Fischadler und viele weitere seltene Vogelarten aus über 300 Arten in der Ria Formosa beobachten.
Nein, der Transfer ist nicht enthalten; die Tour startet vom Hafen in Faro.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Je nach Gruppe kann die Tour von einem mehrsprachigen Guide begleitet werden.
Die Rückfahrt mit der Fähre ist inklusive; die Zeiten können je nach Verfügbarkeit angepasst werden.
Dein Tag umfasst eine geführte Bootstour von Faro durch die Ria Formosa mit einem Meeresbiologen, der spannende Geschichten über die Tierwelt und Geschichte erzählt; freie Zeit zum Erkunden oder Entspannen auf der Ilha Deserta; sowie die Fährfahrt zurück nach Faro – alle Steuern und Gebühren sind inklusive.
Als wir am Hafen von Faro einstiegen, begann der Morgen gerade warm zu werden – dieses Licht, bei dem man selbst hinter der Sonnenbrille leicht blinzelt. Unser Guide João, ein Meeresbiologe, der Vogelfakten so spannend erzählte, als wären es Klatschgeschichten, winkte uns zu dem kleinen Boot. Sofort veränderte sich die Luft: salzig, leicht schlammig vom Sumpf, dazu das leise Summen von Insekten und der Motor. So viele verschiedene Gerüche hatte ich hier draußen nicht erwartet. João zeigte auf einen Fischadler, der hoch über uns kreiste – fast hätte ich ihn verpasst, weil ich noch an meinem Kameragurt hantierte.
Die Wasserwege der Ria Formosa schlängeln sich so, dass man schnell die Orientierung verliert. An einer Stelle hielt João das Boot an, damit wir wirklich nur dem Plätschern des Wassers an den Schilfhalmen und den entfernten Möwen lauschen konnten. Flamingos standen dort auch, als gehörte ihnen der ganze Ort (vielleicht stimmt das ja). Er erzählte, dass hier über 300 Vogelarten vorbeiziehen – ehrlich gesagt kannte ich höchstens drei davon. Das langsame Dahintreiben macht aufmerksam für kleine Details: wie das Sonnenlicht auf dem flachen Wasser tanzt oder wie alle paar Minuten jemand auf einen Vogel zeigt und alle hoffnungsvoll blinzeln.
Das Anlegen auf der Ilha Deserta fühlte sich fast wie ein Geheimtipp an – ein endloser Sandstrand und Dünen, ganz ohne Menschenmassen. Der Sand knirschte unter den Füßen (ist das normal?) und irgendwo wehte der Duft von gegrilltem Fisch herüber. Wir spazierten auf dem Holzsteg zum Estaminé Restaurant, wo ich nach Joãos Empfehlung „arroz de lingueirão“ probierte – Reis mit Schwertmuscheln, gar nicht schlecht. Danach liefen wir zum südlichsten Punkt Portugals, der nur durch ein verwittertes Schild markiert ist – drumherum nur Wind und Meer. Schatten gibt es kaum, also besser Hut mitnehmen, sonst sehen Fotos schnell so aus wie bei mir: rote Nase inklusive.
Ich denke noch oft an die Rückfahrt mit der Fähre nach Faro, wie ich da saß, die sonnenverbrannten Schultern an die kühlen Plastiksitze gepresst, und zusah, wie die Salzwiesen im späten Nachmittagslicht golden schimmerten. Man erwartet gar nicht, dass Stille so lebendig sein kann, bis man mitten auf dem Wasser ist. Wer also von Faro aus einen Tagesausflug sucht, der gleichzeitig ruhig und voller Leben ist, für den ist diese Eco-Tour durch die Ria Formosa genau richtig.
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