Auf der Motlawa-Flussfahrt gleitest du an Gdansk’s mittelalterlichen Wahrzeichen vorbei, entdeckst Speicherinsel und Olowianka aus einer neuen Perspektive und hörst Geschichten, die jahrhundertealte Mauern lebendig machen. Genieße den Blick auf Kirchtürme über der Stadt, während du entspannt mit einer kleinen Gruppe auf einer offenen Yacht unterwegs bist – diese Momente bleiben lange in Erinnerung.
Die Yacht bietet Platz für bis zu 10 Passagiere pro Fahrt.
Du siehst die Überreste der Ordensburg, das Lange Ufer (Dlugie Pobrzeze), Speicherinsel, Olowianka, die Stagiewna-Straße, mehrere Kirchen inklusive der St.-Johannes-Kirche und Europas größten mittelalterlichen Kran.
Ja, während der Motlawa-Flussfahrt gibt es einen historischen Kommentar per Aufnahme.
Die Fahrt beginnt und endet an der Grünen Brücke im Zentrum von Gdansk.
Nein, es sind keine Mahlzeiten enthalten, nur die Flussfahrt selbst.
Ja, Babys sind erlaubt, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, die Tour ist für alle körperlichen Fitnesslevels geeignet.
Ja, in der Nähe der Grünen Brücke gibt es gute öffentliche Verkehrsanbindungen in Gdansk.
Dein Tag umfasst eine entspannte Fahrt auf einer offenen Motoryacht entlang der Motlawa in Gdansk mit historischem Audiokommentar. Dabei passierst du ikonische Orte wie die Speicherinsel und Europas größten mittelalterlichen Kran, bevor du an der Grünen Brücke bei der Marina Gdańsk zurückkehrst.
Ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, wie entspannt man sich auf der Motlawa durch Gdansk treiben lassen kann. Du kennst doch diese Bootstouren, bei denen man nur Punkte abhakt? Diese hier war anders. Die Motoryacht war offen und modern – nicht pompös, aber die Aussicht auf die Stadt vom Wasser aus bringt dich automatisch runter. Unsere kleine Gruppe sprach anfangs kaum, zu sehr waren wir damit beschäftigt, die alten Backsteinmauern der Ordensburg vorbeiziehen zu sehen, halb versteckt hinter Bäumen. Die Luft roch leicht salzig, und ab und zu zeigte jemand auf Details, die ihm beim Stadtbummel entgangen waren.
Der aufgezeichnete Guide erzählte von der Speicherinsel und Olowianka, mit Geschichten, die ich noch nie gehört hatte – Olowianka war früher wohl Teil der wirtschaftlichen Basis des Deutschen Ordens. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es hier vor Jahrhunderten aussah, als Schiffe die Ufer dicht bevölkerten und Leute über Fischkisten riefen (der Fischmarkt ist zwar kleiner, aber noch da). Ein besonderer Moment war, als wir unter der Stagiewna-Straße nahe der Grünen Brücke hindurchfuhren und alle Kirchtürme in einer Reihe zu sehen waren – ich kann nicht genau sagen warum, aber das hat mich irgendwie berührt. Vielleicht, weil unser Guide gerade die St.-Johannes-Kirche erwähnte, angeblich die größte Backsteinkirche der Welt. Von der Straße aus kaum vorstellbar.
Wir fuhren an dem berühmten Kran vorbei – der ist aus der Nähe wirklich beeindruckend – und jemand scherzte, wie oft er schon daran vorbeigelaufen war, ohne zu wissen, was der Kran damals eigentlich machte. Die Sonne kam kurz raus, als wir an der Marina Gdańsk vorbeischipperten, wo die Boote wie Dominosteine aufgereiht lagen. Es wehte ein bisschen Wind, aber das störte niemanden; alle lehnten sich einfach hinein oder zogen ihre Jacken enger. Zurück an der Grünen Brücke angekommen, hätte ich ehrlich gesagt gern noch weitergemacht – es gibt etwas an diesem Blickwinkel auf Gdansk, das einem lange im Kopf bleibt.

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