Du wanderst mit einem lokalen Guide über windige Pfade durch das Paracas National Reserve, genießt das goldene Licht über den Klippen von Playa Roja und landest am Mendieta Beach, während die Sonne hinter dem Pazifik versinkt. Freu dich auf ruhige Momente, überraschende Farben und eine kleine Gruppe – inklusive Hin- und Rückfahrt ab Paracas, damit du dich ganz aufs Erlebnis konzentrieren kannst.
Die Tour beginnt um 14:00 Uhr in Paracas.
Ja, der Hin- und Rücktransfer ab Paracas ist inklusive.
Die Hauptstrecke beträgt etwa 1 Kilometer von El Playon bis Mendieta Beach.
Ja, die Tour wird von einem offiziellen Guide auf Englisch und Spanisch geführt.
Nein, sie wird nicht für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen.
Du besuchst Playa Roja, den Aussichtspunkt Itmos, den Cathedral Beach, El Playon und den Mendieta Beach zum Sonnenuntergang.
Informationen zu Eintrittsgeldern liegen nicht vor; bitte direkt nachfragen, falls nötig.
Dein Nachmittag startet mit der Abholung in Paracas durch einen Fahrer, der die Straßen bestens kennt, einem offiziellen zweisprachigen Guide, der je nach Bedarf zwischen Englisch und Spanisch wechselt, sowie allen Transfers zwischen den Stopps wie Playa Roja und Mendieta Beach – zum Abschluss bringt dich der Fahrer zurück in die Stadt, nachdem die Sonne hinter den Klippen untergegangen ist.
Das Erste, was mir auffiel, war der Wind – nicht stürmisch, sondern diese salzige Brise, die einem durchs Haar fährt und die Augen zusammenkneifen lässt. Kaum hatten wir Paracas hinter uns gelassen, zeigte unser Fahrer, der jeden Schlagloch zu kennen schien, den Eingang zum Reservat. Dort gibt es so eine kleine Kontrollstelle, wo alle kurz zusammen warten. Ich roch Sonnencreme und Staub; irgendwo lachte ein Kind leise vor sich hin, während es Kekse knabberte. Es fühlte sich an, als würden wir gleich in etwas Größeres eintauchen.
Unsere Guide Rosa wechselte ständig zwischen Spanisch und Englisch, damit niemand etwas verpasste. Sie beschrieb Playa Roja fast wie aus einer Legende – „Der rote Sand stammt von uraltem Vulkangestein“, sagte sie und hielt uns eine Handvoll hin, damit wir die Farbe sehen konnten. Ehrlich gesagt, mein Handy konnte das kaum einfangen. Die Klippen wirkten im späten Nachmittagslicht fast unwirklich. Hinter mir stritten sich ein Paar leise darüber, ob sie Delfine sehen könnten (konnten sie nicht). Das brachte mich zum Schmunzeln.
Als nächstes hielten wir am Aussichtspunkt Itmos – von dort sieht man fast die ganze Paracas National Reserve. Der Wind frischte wieder auf, und ich dachte, wie winzig wir im Vergleich zu dieser Weite wirkten. Rosa erzählte uns von der Felsformation „The Cathedral“ (oder was nach dem Erdbeben davon übrig ist). Obwohl sie teilweise eingestürzt ist, liegt dort eine eigenartige Stille – als würden alle still ihren Respekt zollen.
Der letzte Abschnitt ist ein etwa 1 Kilometer langer Spaziergang von El Playon zum Mendieta Beach. Nicht schwer, aber man spürt jeden Schritt, weil der Sand unter den Schuhen nachgibt. Überall Vögel – vielleicht Möwen? Die Sonne sank schnell, und für zehn Minuten tauchte alles in goldenes Licht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so still werden würde, während ich zusah, wie die Schatten über den Pazifik kriechen. Wir standen einfach eine Weile da, bis jemand leise „wow“ flüsterte – das brach den Zauber auf eine schöne Weise.
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