Du startest mitten in Cusco am Plaza de Armas und folgst den Spuren der Inka durch Koricancha und die riesigen Steine von Sacsayhuaman. Auf einer lokalen Farm triffst du Lamas und Alpakas (streicheln erlaubt!), siehst traditionelles Weben und beendest den Tag am ruhigen Wasser von Tambomachay. Ein Tag voller Geschichte und besonderer Momente, die lange nachklingen.
In den Steinen von Qorikancha liegt ein ganz besonderer Klang – kein richtiges Geräusch, eher ein leises Flüstern zwischen den alten Inka-Mauern und der spanischen Kirche darüber. Unsere Führerin Julia klopfte mit den Fingern auf den glatten Granit und erzählte von dem Gold, das hier einst alles bedeckte. Man konnte es fast sehen, wie das Sonnenlicht durch die Ritzen glitt. In der Nähe wurde gerade Palo Santo verbrannt; der süßliche, holzige Duft zog zu uns herüber und haftete stundenlang an meiner Jacke.
Mit unserem kleinen Van schlängelten wir uns den Hügel hinauf (ich frage mich noch immer, wie die Fahrer in Cusco diese engen Kurven meistern), bis sich vor uns Sacsayhuaman öffnete. Die Steine sind riesig – man hört „große Steine“, aber wenn man dann wirklich davorsteht, stockt einem kurz der Atem. Julia lachte, als ich versuchte, den Namen richtig auszusprechen („sexy woman“, scherzte sie – das hört man hier überall). Kinder rannten herum und spielten Krieger, während ihre Eltern auf dem Gras saßen und Snacks aßen, die nach geröstetem Mais rochen. Es fühlte sich gleichzeitig uralt und lebendig an.
Später hielten wir auf einer Lama-Farm etwas außerhalb der Stadt – ehrlich gesagt hatte ich gedacht, das wird touristisch, aber Alpakas so nah zu sehen, ist ganz anders als erwartet. Ihre Nasen sind unglaublich weich, fast wie warmer Samt. Eine Einheimische zeigte uns, wie sie Garn spinnt; ihre Hände bewegten sich so schnell, dass ich kaum folgen konnte. Sie ließ mich probieren (mein Faden sah aus wie klumpige Spaghetti) und lächelte still. Die Luft war dünn, aber frisch, und irgendwo in der Nähe webte jemand mit knallrotem Faden – das fiel mir jedes Mal auf, wenn ich hinsah.
Als wir Tambomachay erreichten – mit seinen Wasserkanälen und moosbedeckten Steinen – war ich müde, wollte aber nicht, dass der Tag endet. Das Plätschern des Wassers zwischen den Steinen geht mir bis heute nicht aus dem Kopf. Auf der Rückfahrt nach Cusco versank das Licht langsam hinter den Ziegeldächern, und für einen Moment war es still. Manche Orte bleiben eben länger im Herzen, als man denkt.
Die Tour führt zu mehreren Sehenswürdigkeiten rund um Cusco und dauert je nach Tempo etwa einen halben Tag.
Ja, die Abholung von deinem Hotel im Zentrum von Cusco ist inklusive, ebenso der private Transport den ganzen Tag über.
Du besuchst den Plaza de Armas, Qorikancha (Sonnentempel), Sacsayhuaman, Q’enqo, Puka Pukara, Tambomachay und eine südamerikanische Lama-Farm.
Ja, auf der Lama-Farm hast du die Möglichkeit, Lamas und Alpakas ganz nah zu erleben und zu streicheln.
Es sind keine Mahlzeiten enthalten, aber an einigen Orten gibt es Snacks zu kaufen oder du kannst eigene mitbringen.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevels machbar, beinhaltet aber Gehstrecken auf unebenem Gelände; für Schwangere wird sie nicht empfohlen.
Eintrittsgelder sind nicht enthalten; informiere dich vorher oder frage deinen Guide nach den Ticketanforderungen für jede Stätte.
Dein Tag beginnt mit privater Abholung im Hotel in Cusco, alle Transfers zwischen den Sehenswürdigkeiten erfolgen bequem im Fahrzeug. Ein persönlicher lokaler Guide begleitet dich, erzählt spannende Geschichten von Koricancha bis Sacsayhuaman und stellt dir am Ende freundliche Lamas und Alpakas vor, bevor es zurück in die Stadt geht.
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