Mit einem lokalen Guide erkundest du Panama City, beobachtest Schiffe an den Miraflores-Schleusen, spürst die Meeresbrise am Amador Causeway und schlenderst durch die bunten Gassen von Casco Viejo – alles inklusive Abholung. Kleine Überraschungen wie Straßenmusik oder ein unerwarteter Snack machen die Tour besonders. So fühlt sich Panama City wirklich an.
Die Tour dauert etwa einen halben Tag und beinhaltet Stopps an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Ja, die Abholung von Unterkünften in der Innenstadt oder Casco Viejo ist inklusive.
Du besuchst das Besucherzentrum der Miraflores-Schleusen, um die Schiffe zu beobachten und mehr über die Geschichte des Kanals zu erfahren.
Die Tour umfasst das Besucherzentrum des Panama-Kanals (Miraflores), Balboa/Kanalzone, Amador Causeway, Casco Viejo (Altstadt) und die Innenstadt.
Während der Tour erhältst du Flaschenwasser, um dich frisch zu halten.
Ja, auch Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Das Ticket für das Besucherzentrum des Panama-Kanals ist im Preis enthalten.
Der Guide spricht während der Tour fließend Spanisch und Englisch.
Deine Halbtages-Tour beinhaltet eine bequeme Abholung von deinem Hotel in der Innenstadt oder Casco Viejo, Flaschenwasser für unterwegs, klimatisierte Fahrten zwischen den Stopps sowie Eintrittskarten für das Besucherzentrum des Panama-Kanals – so musst du dich um nichts kümmern.
Nach dem Frühstück ging’s los – unser Guide Luis hatte diese entspannte Art, als hätte er Panama City schon tausendmal gesehen und würde sich trotzdem freuen, sie zu zeigen. Im Van war es angenehm kühl (Gott sei Dank), draußen begann die Stadt langsam zu erwachen. Erster Halt: Besucherzentrum der Miraflores-Schleusen am Panama-Kanal. Ich hätte nie gedacht, dass ich so fasziniert sein würde, wie die riesigen Schiffe sich langsam durch die Schleusen quälen – alle im Zuschauerraum wurden still, als die Tore aufgingen. Man hört dieses leise Brummen der Maschinen und riecht die salzige Luft, die einem irgendwie im Gedächtnis bleibt. Luis erklärte uns die Abläufe und zeichnete später beim Mittagessen sogar Skizzen auf eine Serviette – das brachte mich zum Lachen.
Danach fuhren wir durch Balboa und die ehemalige Kanalzone – ich habe bestimmt die Hälfte von Luis’ Geschichten verpasst, weil ich ständig die kuriosen Häuser und verblassten Schilder aus der Zeit der amerikanischen Verwaltung bestaunte. Dann ging’s weiter zum Amador Causeway, dieser lange Damm, der zu drei Inseln führt, von wo aus man gleichzeitig das Meer und die Skyline der Stadt sehen kann (natürlich zückte jeder sein Handy für das perfekte Foto). Hier frischt der Wind auf, mischt Meeresluft mit dem Duft von frittierten Kochbananen von einem Straßenstand. Ich versuchte, welche auf Spanisch zu bestellen; Luis grinste nur und korrigierte mich nicht – wahrscheinlich aus Rücksicht auf meinen Stolz.
Zum Schluss stand Casco Viejo auf dem Programm, gerade als die Sonne golden und schwer auf die alten Steinmauern fiel. Wir schlenderten durch enge Gassen, vorbei an abblätterndem Putz und winzigen Balkonen, an denen Wäsche im Wind flatterte. Ein Typ spielte Gitarre auf einer Treppe – seine Stimme schwebte durch eine Gasse, und für einen Moment schien die Zeit langsamer zu laufen. Wir suchten eine Bäckerei auf, um kaltes Wasser zu trinken (und ein Gebäck, dessen Namen ich nicht aussprechen kann), und liefen weiter, bis meine Beine meckerten. Ehrlich gesagt denke ich immer noch an den Blick von der Plaza Francia zurück auf die Innenstadt – ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
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