Genießen Sie ein Live-Konzert mit Streichquartett in Wiens Kapuzinerkirche bei Kerzenschein – Mozart und Wiener Klassiker inklusive freier Sitzplatzwahl und beheiztem Kirchenraum im Winter. Danach steigen Sie hinab in die Kaisergruft, die letzte Ruhestätte der Habsburger – alles im Ticket enthalten. Ein Abend, der lange nachklingt.
Die Kapuzinerkirche befindet sich zentral nahe der Staatsoper im Herzen Wiens.
Es erklingen Werke von Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert und weiteren Wiener Klassikern.
Ja, der Eintritt zur Kaisergruft ist im Kombiticket inklusive.
Das klassische Konzert dauert etwa eine Stunde.
Der letzte Einlass zur Gruft ist um 17:30 Uhr.
Sie können im Konzertbereich Ihre Sitzplätze frei wählen.
Ja, die Kapuzinerkirche ist bei Winterkonzerten beheizt.
Ja, die Kapuzinerkirche ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Ihr Abend beinhaltet den Eintritt zur Kapuzinerkirche in Wien für ein Live-Streichquartett mit Mozart und weiteren Wiener Komponisten – inklusive freier Sitzplatzwahl – sowie den Zugang zur historischen Kaisergruft unter der Kirche (letzter Einlass 17:30). Sie erhalten sofort eine Buchungsbestätigung und Tickets; die Konzerte finden in einer beheizten Kirche statt, damit Sie sich ganzjährig wohlfühlen.
Als wir schon in die Bänke der Kapuzinerkirche schlichen, wurde mir klar, wie anders dieses Konzert war als alle, die ich bisher erlebt hatte. Der Raum roch dezent nach altem Holz und Wachs – nicht muffig, eher ehrlich und echt. Unsere Führerin Anna winkte uns zu den vorderen Plätzen (freie Sitzwahl, was irgendwie befreiend wirkte) und flüsterte, dass das Emperor Quartet hier freitags immer spielt. Als ich fragte, ob ihr Mozart nicht irgendwann mal zu viel wird, grinste sie: „Nie, aber manchmal schleicht sich Schubert rein.“
Die ersten Töne hallten unter den steinernen Bögen – schwer zu beschreiben, aber man spürt sie im Herzen, bevor man weiß, welches Stück gespielt wird. Das Kerzenlicht tanzte auf den Gesichtern; manche schlossen die Augen, ein paar Kinder saßen erstaunlich still. Bei Haydn spürte ich plötzlich einen Luftzug vom Altar her, der mir Gänsehaut bescherte. Vielleicht war ich einfach zu gefühlvoll? Auf jeden Fall schien die Zeit für eine Stunde stillzustehen. Die Musiker waren so nah, dass man ihre Schuhe beim Tippen sehen konnte.
Danach gingen wir hinunter in die Kaisergruft (im Ticket inklusive), wo sich die Atmosphäre komplett änderte – plötzlich war man umgeben von jahrhundertealten Gräbern und Namen, die man aus dem Geschichtsunterricht halbwegs kennt. Es war still, nur Schritte hallten über den Marmor und jemand flüsterte über Sisis Sarg. Der letzte Einlass ist um 17:30, sodass wir gerade genug Zeit hatten, alles auf uns wirken zu lassen, bevor wir wieder in die Wiener Abendluft traten. Ich denke noch immer an den Klang, der über uns in der Kirche schwebte.
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