Steuere dein eigenes Elektroboot durch Amsterdams verwinkelte Grachten mit Freunden oder Familie – ganz ohne Bootsführerschein. Lokale Mitarbeiter geben dir eine kurze Einführung, dann legst du mit Karte, Decken und Kissen an Bord los. Halte an, wann immer du willst, für Snacks oder Fotos und genieße berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Rijksmuseum oder das Anne-Frank-Haus vom Wasser aus. Dieses Gefühl von freier Ruhe begleitet dich lange nach der Rückkehr.
Für diese Elektroboote auf den Grachten in Amsterdam ist kein Bootsführerschein nötig.
Auf jedes Boot passen bequem bis zu 8 Erwachsene.
Es gibt 7 verschiedene Einstiegsstellen in Amsterdam, die alle gut erreichbar sind.
Die Audiotour ist optional und kann vor Ort am Steg dazugebucht werden.
Der Audioguide ist auf Englisch, Niederländisch, Deutsch, Französisch und Spanisch erhältlich.
Ja, Essen und Getränke sind während der Grachtenfahrt erlaubt und willkommen.
Ja, für alle Passagiere sind Schwimmwesten an Bord.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mit an Bord genommen werden.
Die Standardmietzeit beträgt 2 Stunden pro Buchung.
Du bekommst ein privates, vollelektrisches Grachtenboot für bis zu acht Erwachsene für zwei Stunden (ohne Bootsführerschein), dazu Decken und Kissen für den Komfort. Eine Segelkarte mit empfohlenen Routen und Sehenswürdigkeiten wie Rijksmuseum oder Anne-Frank-Haus liegt bereit. Das freundliche Team vor Ort erklärt dir alles Wichtige vor dem Start – und wer mag, kann direkt am Steg einen mehrsprachigen Audioguide dazubuchen.
Als erstes fiel mir auf, wie das Wasser im späten Nachmittagslicht schimmerte – ein Mix aus Gold und Grün, während die alten Grachtenhäuser sich fast zu uns lehnten, als wollten sie zuhören. Wir trafen das Team von Mokumboot an einem kleinen Steg nahe Jordaan (es gibt mehrere Abholstellen, aber diese fühlte sich besonders versteckt an). Unser Guide Bas reichte uns eine Karte und grinste, als er meine Nervosität beim Steuern bemerkte. „Keine Sorge, das schaffst du,“ sagte er. „Nur nicht mit den Touribooten um die Wette fahren.“ Er zeigte uns den Gashebel – ehrlich gesagt viel einfacher als gedacht – und wies auf die niedrigen Brücken hin, unter denen man sich ducken musste. Das Boot selbst war leise, ein sanftes Summen unter den Füßen, ganz anders als die lauten Touristenschiffe, die vorbeirauschten.
Ich hatte Brot und Käse vom Albert Cuypmarkt dabei (der Duft von Kümmel-Gouda hing noch an meinen Händen), und während wir am Rijksmuseum vorbeiglitten, knabberten wir gemütlich. Es hat etwas Besonderes, Amsterdam aus dieser Perspektive zu sehen – viel ruhiger, fast privat. Ein Paar winkte uns von ihrem Hausboot zu; ein Hund bellte, als wir vorbeifuhren. Mein Freund versuchte „Prinsengracht“ auszusprechen und brachte es so durcheinander, dass Bas vom Steg lachen musste – das hört er bestimmt den ganzen Tag. Wir wechselten uns beim Steuern ab, was weniger ums Navigieren ging, sondern eher darum, nichts Wertvolles zu touchieren. Auf der Karte war das Anne-Frank-Haus eingezeichnet, aber ehrlich gesagt hielten wir einfach da an, wo es uns gefiel – manchmal nur, um zuzusehen, wie Fahrräder über die Brücken ratterten oder eine Entenfamilie vorbeischwamm.
Der Himmel wechselte ständig – mal blau, dann plötzlich grau mit dem scharfen niederländischen Wind, der unter die Decke kroch, die sie uns gegeben hatten. Ich hätte nicht gedacht, dass es so friedlich sein würde; es gab Momente, in denen keiner ein Wort sagte, wir hörten einfach der Stadt zu, die um uns lebte. Als wir das Boot schließlich zurückbrachten (ein bisschen zu spät – ups), zuckte Bas nur mit den Schultern und fragte, ob wir gutes Graffiti an der Brouwersgracht gesehen hätten. Ich denke immer noch an diesen Blick bei der Westerkerk: Wasser, das gegen Backstein plätscherte, Glocken, die irgendwo hinter uns läuteten – warum genau, weiß ich nicht, aber es blieb im Kopf.

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