Erkunde Amsterdams verwinkelte Straßen mit einem lokalen Guide, koste Poffertjes mit Puderzucker, würziges Hähnchensaté in einer braunen Bar und klassische niederländische Snacks wie Bitterballen und Hering entlang der Grachten. Lachen über falsche Aussprachen und überraschende Geschmäcker gehören genauso dazu wie das Essen – diese Tour verbindet Geschichten und Genuss auf einzigartige Weise.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden, während ihr von Station zu Station schlendert.
Die Hauptspeisen sind traditionelle niederländische Gerichte mit Fleisch und Fisch; vegetarische Alternativen sind eher begrenzt.
Ja, drei Getränke sind dabei – alkoholisch oder alkoholfrei, je nach Wunsch an jeder Station.
Ihr erkundet unter anderem Rokin, Jordaan, die Umgebung von De Bijenkorf und den UNESCO-Grachtengürtel.
Die Tour ist für Reisende ab 12 Jahren geeignet; Babys können im Kinderwagen mitkommen.
Nein, der Treffpunkt ist zentral am Rokin, ein Hotel-Transfer ist nicht enthalten.
Ihr kostet Poffertjes (Mini-Pfannkuchen), Hähnchensaté, Hering, panierte Kabeljau-Bissen, Kekse, Bitterballen, Stroopwafel und mehr.
Der Guide hilft bei Bedarf, Toiletten zu finden; die meisten Stationen verfügen über sanitäre Anlagen.
Dein Tag beinhaltet alle zehn Top-Snacks der Niederlande – von Poffertjes bis Bitterballen – plus drei Getränke (auch alkoholfrei), frisch gebackene Stroopwafel als Extra und einen erfahrenen englischsprachigen Guide, der dich zwischen den leckeren Stopps durch Amsterdams Kanäle und Viertel führt.
Fast hätte ich den Start dieser Amsterdam Food Tour verpasst, weil mich ein Stroopwafel-Stand vor dem Rokin abgelenkt hat. Unser Guide Sander hat mich mitten im Bissen entdeckt und nur gelächelt – anscheinend ist das kein schlechter Start in einen Tag voller Genuss. Gemeinsam mit der Gruppe machten wir uns auf den Weg, die Schuhe noch leicht quietschend vom Regen der letzten Nacht. Die Stadt erwachte gerade: Überall Fahrräder, der Duft von Kaffee strömte aus den gemütlichen braunen Cafés, und Sander neckte uns schon, wer wohl mutig genug sei, den Hering zu probieren.
Der erste richtige Halt waren die Poffertjes – winzige Pfannkuchen, die gleichzeitig fluffig und kompakt sind. Puderzucker klebte an meinen Fingern, und das war mir egal. Jemand aus der Gruppe versuchte, „Poffertjes“ richtig auszusprechen; Sander lachte so sehr, dass er fast seinen Teller fallen ließ. Danach schlenderten wir durch den Jordaan, vorbei an schiefen Häusern und Fenstern voller Tulpen. In einer Bar quetschten wir uns in eine Ecke und genossen Hähnchensaté mit Erdnusssauce – indonesische Wurzeln, aber längst typisch holländisch. Dazu gab es einen Kräuterlikör (Kruidenbitter?), scharf und würzig, ganz anders als erwartet. Meine Kehle brannte, aber auf eine gute Art.
Ich gebe zu: Beim rohen Hering zögerte ich. Er sah… glitschig aus. Aber Sander zeigte uns, wie die Einheimischen ihn essen – mit Zwiebeln, Kopf nach hinten – und ehrlich? Gar nicht so schlimm. Viel lieber mochte ich die panierten Kabeljau-Bissen, heiß und knusprig direkt aus der Fritteuse. Inzwischen war der Grachtengürtel belebt, Boote glitten vorbei, irgendwo spielte jemand Akkordeon. Wir hielten für Kekse an (schokoladig, weich), bevor wir den sogenannten Kopstoot probierten – ein Schuss Jenever, gefolgt von Bier –, eine Tradition, wenn man sich für fünf Minuten wie ein echter Amsterdamer fühlen will.
Zum Schluss kamen die Bitterballen: außen knusprig, innen cremig, perfekt zu einem weiteren Schluck Bier, während wir uns über unsere Lieblingshäppchen austauschten. Am meisten denke ich aber noch an die kleinen Pfannkuchen zurück – vielleicht, weil sie an einem kühlen Morgen, als meine Schuhe noch feucht waren, wie pure Gemütlichkeit schmeckten.
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