In Waitangi wirst du herzlich in die Māori-Kultur aufgenommen – triff Einheimische bei einem Drink, sieh zu, wie Hāngī-Gerichte aus dem Erdofen geholt werden, mach einen Buschspaziergang bei Dämmerung mit traditionellen Herausforderungen und teile danach Lachen und Geschichten bei einem großzügigen Buffet nach einer mitreißenden Show. Das Tagesticket gibt dir Zeit, Museen und Gelände in Ruhe zu entdecken – lass dich einfach treiben.
Die Abendveranstaltung beginnt gegen 17 Uhr mit Essen und Unterhaltung; der Tageseintritt gilt zwei aufeinanderfolgende Tage für Museen und Gelände.
Ja, der Transfer am Abend von ausgewählten Orten ist inklusive – nach der Buchung kannst du die Details klären.
Das Buffet bietet verschiedene Fleischsorten, Füllungen, Gemüse, Brot, Salate und gedämpften Pudding – alles traditionell im Erdofen zubereitet.
Ja, gib bei der Buchung einfach Bescheid, wenn du besondere Anforderungen hast.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Dein Ticket umfasst das Te Kōngahu Museum of Waitangi, das Te Rau Aroha Museum of the Price of Citizenship sowie die historischen Gebäude vor Ort.
Du kannst eine geführte Tagesführung und kulturelle Vorstellung buchen – einfach bei der Reservierung anfragen.
Das Event findet auf dem Waitangi Treaty Grounds in der Bay of Islands Region Neuseelands statt.
Dein Tag beinhaltet eine kostenlose Abholung am Abend von ausgewählten Orten, den Eintritt zu den Waitangi Treaty Grounds für zwei Tage (inklusive Zugang zu beiden preisgekrönten Museen), einen geführten Buschspaziergang mit lokalen Gastgebern, eine Live-Māori-Show der Gruppe Te Pitowhenua sowie ein großzügiges Hāngī-Buffet mit Getränken im Whare Waka Café, bevor es zurück an die frische Luft der Bay geht.
Als wir in Waitangi zur Māori-Kulturerfahrung ankamen, wusste ich nicht genau, was mich erwartet – nur ein Kribbeln aus Aufregung und Neugier im Bauch. Die Luft an der Bay of Islands roch nach Holzrauch und Meersalz, und kaum hatten wir das Whare Waka Café betreten, reichte mir jemand ein Getränk (wie es hieß, hab ich vergessen, aber es schmeckte erdig und süß). Es waren ein paar Reisende da, aber vor allem Einheimische – viel Gelächter hallte über das Deck. Unsere Gastgeberin, Mereana, begrüßte uns mit Namen. Sie hatte diese Art, dass man sich eher wie bei einem Familienfest fühlte als bei einer Tour.
Am meisten gespannt war ich auf das Hāngī-Abendessen. Wir sahen zu, wie der Koch dampfende Körbe aus dem Erdofen hob – zuerst kam der Duft: rauchig, fast grasig, ganz anders als bei mir zu Hause. Er erklärte, wie alles langsam unter der Erde geschichtet wird; ich wollte nach der Füllung fragen und habe die Aussprache total verhauen (er grinste trotzdem). Dann machten wir einen kurzen Buschspaziergang, als die Dämmerung einsetzte. Es wurde still, nur Vögel und unsere Schritte auf feuchten Blättern waren zu hören. Plötzlich tauchten zwei Männer in voller traditioneller Tracht auf und führten direkt vor uns die Wero-Herausforderung vor. Ziemlich intensiv, aber auch voller Respekt – schwer zu beschreiben, wenn man nicht dabei war.
Danach kehrten wir zurück für die Vorstellung drinnen. Die Gruppe Te Pitowhenua sang Lieder und zeigte Haka, die mir den Atem stocken ließen; bei einem Poi-Tanz hielt ich sogar den Atem an, weil alle so still waren. Das Abendessen war als Buffet – zartes Fleisch, Wurzelgemüse, Brot mit leicht süßlichem Geschmack und ein Pudding, an den ich noch nachts denke, wenn ich Hunger bekomme. Zwischen den Bissen tauschten die Leute Geschichten aus; eine Frau neben mir erzählte, dass sie jedes Jahr mit ihren Enkelkindern kommt.
Tagsüber hatte ich mir die Museen angeschaut (das Treaty House ist beeindruckender, als es wirkt), aber ehrlich gesagt sind es die kleinen Momente – der Dampf, der aus der Erde steigt, jemand, der dir nach dem Versuch „kia ora“ zu sagen, auf die Schulter klopft – die mir am meisten bleiben. Wenn du hingehst, lass dich nicht hetzen, sondern nimm alles in deinem Tempo auf.
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