Starte in Arrowtown mit Kaffee und lokaler Atmosphäre, radle Flusswege entlang, vorbei an Weiden und über Hängebrücken zu den Weinbergen im Gibbston Valley. Genieße Weinproben, plaudere mit Einheimischen, iss Pizza in einer Taverne – und beende die Tour, wo du möchtest, bevor dich der Shuttle bequem abholt. Entspannt, landschaftlich schön und voller kleiner Überraschungen.
Die Hauptstrecke beträgt etwa 25 km von Arrowtown durch das Gibbston Valley.
Der Shuttle holt dich von Queenstown ab und bringt dich nach Arrowtown; Details zum Hoteltransfer hängen von der Buchung ab.
Ab 4 Personen in der Gruppe ist es ratsam, Weinproben in den Weingütern vorzubuchen.
Enthalten sind Shuttle-Transport nach Arrowtown und zurück ab Gibbston Valley, Fahrrad- und Helmnutzung sowie telefonische Unterstützung während der Tour.
Ja, sowohl normale Fahrräder als auch E-Bikes stehen für die Strecke zur Verfügung.
Die Strecke ist für mäßig fitte Radfahrer geeignet; einige Schotterabschnitte sind hügelig, aber gut machbar.
Das Mindestalter für Weinproben ist 18 Jahre – bitte Ausweis mitbringen.
Es gibt über 6 Weingüter plus eine Gin-Destillerie und eine lokale Taverne zur Auswahl.
Dein Tag umfasst den Hin- und Rückshuttle zwischen Queenstown und Gibbston Valley (mit Ausstieg am Weingut deiner Wahl), die Nutzung von Fahrrad oder E-Bike inklusive Helm, ausführliche Streckeninfos vor dem Start in Arrowtown sowie telefonische Unterstützung bei Navigation oder Pannen – dazu viel Zeit für Weinproben und Mittagspausen ganz nach deinem Tempo.
Kaum blinzelt man, ist man schon in Arrowtown – der Shuttle von Queenstown ist flott, aber erst der erste Atemzug der frischen Luft weckt richtig auf. Ich schlenderte los, holte mir einen Kaffee (der Barista nannte mich mit einem Grinsen „Kumpel“), während ich an den Helmriemen fummelte und unsere Guide die Räder checkte. Ein ruhiger Moment, als die Sonne genau richtig auf die alten Steinhäuser fiel – da dachte ich mir: Das wird super.
Der Weg aus Arrowtown führt am Fluss entlang – überall Weiden, deren Blätter dir fast über die Arme streifen, wenn du nicht aufpasst. Der Kies knirscht unter den Reifen. Wir überquerten zwei Hängebrücken, die wackeliger waren als sie aussahen (ich hielt den Lenker fest, jemand hinter mir juchzte). Unsere Guide Sarah zeigte uns die Stelle, an der früher Goldgräber ihr Glück versuchten. Ich versuchte mir das vorzustellen, wurde aber vor allem vom Duft des wilden Thymians abgelenkt, der in der Luft lag.
Die Kawarau-Hängebrücke taucht plötzlich auf. Plötzlich hörten wir Jubel von den Bungy-Springern oben – einer rief etwas Unverständliches, während er sprang. Danach ging es nur noch durch Weinberge und unter weitem Himmel weiter. Der Gibbston River Trail hat genau die richtige Mischung aus Auf und Ab, um in Schwung zu bleiben. Wir machten Halt bei einem Weingut, wo ich vermutlich „Pinot Noir“ total falsch aussprach (Li lachte, als ich es auf Mandarin versuchte – definitiv ein Reinfall). Zum Mittag gab’s Pizza in einer Taverne, aus deren Kamin Holzrauch zog – nach dem Radeln schmeckte das gleich noch mal besser.
Hier kann man sich Zeit lassen – niemand hetzt von Weingut zu Gin-Verkostung. An einer Kellertür schlief ein alter Hund unter meinem Tisch, während ich einen spritzigen, frischen Wein probierte; ehrlich gesagt hätte ich dort den ganzen Nachmittag verbringen können. Als uns der Shuttle am Mt Rosa abholte, waren meine Beine müde, aber der Kopf so klar und glücklich, wie es nur ein langer Tag draußen schafft. Manchmal höre ich noch die Geräusche des Flusses im Kopf.
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