Erkunde mit einem lokalen Guide den uralten Regenwald am Fox Glacier, der jede moosbewachsene Ecke und Geschichte kennt. Matschige Schuhe, Tee mit Gletscherblick und spannende Einblicke in Geologie und das Leben vor Ort inklusive. Auch ruhige Momente sind dabei – nur du und die wilden Klänge Neuseelands.
Man sieht den oberen Fox Glacier von Aussichtspunkten, kommt aber aus Sicherheitsgründen nicht an die Gletscherzunge heran oder läuft darauf.
Ein Hoteltransfer ist nicht enthalten; den Treffpunkt erfährst du nach der Buchung.
Zieh wetterfeste Kleidung und robuste Schuhe an; Regenjacken und Wanderstöcke stellt die Tour.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden; bei Bedarf gibt es Babytragen.
Ja, der Guide erzählt viel über die heimische Flora, Fauna, Geologie, Gletscherkunde und sogar Thermologie.
Ja, die Tour läuft bei jedem Wetter, außer es ist zu gefährlich; passende Ausrüstung wird gestellt.
Ein komplettes Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt eine Teepause mit dem Guide an einem schönen Aussichtspunkt.
Im Preis sind Regenschirme, Wanderstöcke, Regenkleidung und bei Bedarf eine Babytrage enthalten. Außerdem gibt es eine Teepause mit Blick ins obere Fox Glacier Tal – so kannst du dich ganz auf den Spaziergang durch den üppigen Westland-Regenwald konzentrieren, ohne dich um Ausrüstung oder Organisation zu kümmern.
Man hört den Fluss, bevor man ihn sieht – irgendwo links hinter einem Vorhang aus Farnen und den verworrenen alten Rimu-Bäumen. Unser Guide Mike blieb genau dort stehen und zeigte auf ein leuchtend grünes Moos, das fast elektrisierend auf der feuchten Rinde wirkte. Ich kniete mich hin und berührte es – viel weicher als gedacht, fast federnd. Da wurde mir klar, wie lebendig und feucht alles hier rund um den Fox Glacier ist; nicht kalt, eher voller Leben.
Wir waren auf dem Fox Glacier South Side Walkway unterwegs, die Stiefel manchmal matschig (Stöcke und Regenjacken gab’s am Start – ehrlich gesagt brauchten wir beides). Mike hatte diese Art, Geologie ganz locker in Gespräche einzubauen – er blieb mitten im Satz stehen, um auf den Mt Tasman zu zeigen, der durch die Wolken lugte, oder erklärte, warum wir nicht an die Gletscherzunge ran dürfen („Neuseelands größter Erdrutsch ist noch immer aktiv“, sagte er lachend). Aber es fühlte sich nie wie ein Vortrag an. An einer Stelle schenkte er uns Tee aus einer abgenutzten Thermoskanne ein, während wir auf Felsen saßen und ins Tal schauten. Der Dampf roch leicht rauchig in der feuchten Luft. Dieser Blick bleibt mir im Kopf.
Zwischendurch kamen wir an einer kleinen heißen Quelle vorbei, die neben dem Weg vor sich hinblubberte – gerade warm genug, um meine Brille kurz zu beschlagen. Ein Tui rief über uns (Mike pfiff zurück; wer gewonnen hat, weiß ich nicht). Mir wurde klar, wie viele Schichten hier zusammenkommen: Regenwald, Gletscher darüber, Geschichten unter den Füßen. Wir trafen eine andere Wanderin aus der Gegend, die kurz grüßte, aber meist für sich blieb – jeder findet hier wohl seinen eigenen Rhythmus.
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