Reite auf ruhigen Pferden entlang des Cardrona Rivers, durchquere Weiden unter Weidenbäumen und steig in offene Hügel mit weitem Blick über Wanakas Täler. Lausche den Geschichten vom Goldrausch, erzählt von deinem lokalen Guide, während du in einer kleinen Gruppe stille Pfade erkundest. Kaltes Wasser an den Stiefeln, frische Luft und vielleicht das eine oder andere Lachen inklusive.
Kennst du dieses sanfte Scharren der Pferde, wenn sie durch nasses Gras treten? Das war das Erste, was mir auffiel, kurz bevor der Cardrona River auftauchte – ein schmaler Silberstreifen unter den Weiden, der Nebel hing noch tief. Unser Guide Jamie reichte mir die Zügel und grinste, als hätte er schon hunderte nervöse Anfänger gesehen (was wohl stimmt). Er fragte nach meiner Reiterfahrung – ich sagte „nicht viel“ und er nickte, suchte mir eine ruhige Stute aus. Der Sattel fühlte sich am Anfang etwas steif an, aber ehrlich gesagt gewöhnt man sich nach ein paar Minuten dran.
Wir folgten dem Pfad, der unter Bäumen hindurchführte und dann mitten durch den Fluss. Das Wasser war eiskalt, sodass meine Zehen in den Stiefeln krampften. Jamie erzählte, wie hier in den 1860ern die Leute nach Gold suchten – damals war Cardrona voller Hoffnungen aus allen Ecken. Er zeigte auf alte Zaunpfähle aus jener Zeit, halb im Schlamm versunken. Die Pferde interessierte das alles nicht, sie stapften einfach weiter. Ein besonderer Moment war, als wir die Hügel hoch ritten und plötzlich das ganze Tal vor uns lag – gelbes Gras vor blau-grauen Bergen. Ich versuchte ein Foto zu machen, aber es sieht nie so aus wie in echt.
Mir gefiel, dass unsere Gruppe so klein war – nur vier Leute plus Jamie. Jemand fragte, ob es hier im Sommer schneit (tut es nicht), und Jamie lachte: „Das Wetter in Wanaka kannst du eh nie ganz vertrauen.“ Einmal blieb mein Pferd stehen, um ein paar Kräuter zu fressen, und ich hätte fast die Zügel fallen lassen, als ich sie wieder in Bewegung bringen wollte – Jamie rief nur: „Sie weiß, wo’s langgeht!“, was alle zum Lachen brachte. Dieses langsame Vorwärtskommen, nur Hufgetrappel und Wind zu hören, bleibt viel mehr im Kopf, als man denkt.
Ja, alle Reitlevels sind willkommen und die Pferde werden deinem Können angepasst.
Die Gruppen bleiben klein, damit die Tour persönlicher und entspannter ist.
Ja, dein Guide erzählt spannende Geschichten aus der Goldgräberzeit der 1860er.
Das Mindestalter ist 5 Jahre; Schwangeren und Personen mit Rücken- oder Herzproblemen wird von der Tour abgeraten.
Kleide dich wettergerecht und trage feste Schuhe, da die Flussdurchquerungen kalt sein können.
Dein Tag umfasst eine geführte Pferdetour durchs Cardrona Tal mit kompletter Ausrüstung; du wirst passend zu deinem Reitniveau einem Pferd zugeteilt – gib das einfach bei der Buchung an.
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