Spüre den Herzschlag beim freien Fall aus bis zu 18.000 ft mit Blick auf beide Küsten nahe Auckland. Spring im Tandem mit einem erfahrenen Guide, genieße Insel- und Bergpanoramen und gleite dann über Wälder sanft zur Erde.
Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl meiner Hände – leicht klebrig am Gurt – als wir uns der offenen Flugzeugtür über Parakai näherten. Der Himmel wirkte fast unwirklich, dieses blasse Blau, wie auf alten Postkarten. Unser Guide Dave, der schon einen Witz über seine „schwerkrafttrotzende“ Frisur gerissen hatte, grinste mich an und rief etwas, das ich nur halb verstand wegen des Motorenlärms. Wahrscheinlich merkte er, dass ich gerade alles infrage stellte.
Und dann sind wir einfach… gefallen. Am Anfang fühlt es sich gar nicht wie Fallen an, eher wie vom Wind gepackt zu werden, so schnell, dass einem fast die Luft wegbleibt und der Kopf leer wird. Meine Wangen flatterten (nicht gerade mein fotogenster Moment) und die Welt unter uns war ein wildes Mosaik: Ost- und Westküste Neuseelands gleichzeitig, Waiheke Island schwebte da wie eine grüne Münze, weiter draußen die Great Barrier Island und irgendwo im Dunst der Mount Ruapehu. Dave zeigte auf irgendwas, aber ehrlich gesagt brauchte mein Kopf noch einen Moment. Die Luft schmeckte kalt und dünn – fast metallisch? Keine Ahnung, wie ich es sonst beschreiben soll.
Nach gefühlt einer Ewigkeit, tatsächlich waren es nur 75 Sekunden freier Fall (sagte mir später der Kameramann), spürte ich den Ruck, als der Fallschirm aufging und plötzlich alles langsamer wurde. Wir schwebten über Wälder und Strände, einfach nur da oben, während Dave fragte, ob ich mal steuern will (habe ich versucht – schlecht, sorry an alle, die unten zugeschaut haben). Es landeten noch ein paar andere Gruppen; jemand jubelte so laut, dass ich ihn hörte, bevor ich ihn auf dem Gras sah. Das Team wirkte entspannt, aber bei der Sicherheit extrem genau – alles wurde doppelt geprüft, ohne dass es unangenehm wurde.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach der Landung so viel lachen würde – vielleicht war es Erleichterung oder einfach die Art, wie alle sich wie Kinder abklatschten nach so einem Abenteuer. Wenn du mit dem Gedanken spielst, einen Skydive-Ausflug ab Auckland zu buchen, mach dir nicht zu viele Gedanken. Zieh bequeme Schuhe an und bring jemanden mit, der über deine Helmfrisur lacht (die Kamera erwischt wirklich alles). Manchmal braucht man einfach etwas, das einen auf eine gute Art klein fühlen lässt.
Der höchste Tandemsprung in Auckland startet aus 18.000 ft, es gibt auch Varianten aus 16.000 ft oder 13.000 ft.
Der freie Fall dauert etwa 75 Sekunden bei einem Sprung aus 18.000 ft.
Man sieht die Ost- und Westküste Neuseelands, Waiheke Island, Great Barrier Island und den Mount Ruapehu.
Ja, es handelt sich um einen Tandemsprung mit erfahrenem Instruktor und einer ausführlichen Sicherheitseinweisung – keine Vorerfahrung nötig.
Der Standort ist in Parakai, etwa 45 Minuten Fahrt von Auckland City.
Ja, das Maximalgewicht liegt bei 100 kg.
Für den Sprung aus 18.000 ft muss man mindestens 12 Jahre alt sein; Minderjährige unter 18 brauchen eine Erlaubnis der Eltern oder Erziehungsberechtigten.
Ja, alle Bereiche und Wege sind barrierefrei zugänglich.
Dein Sprung beinhaltet die komplette Ausrüstung für die gewählte Höhe – zieh einfach bequeme Kleidung und feste Schuhe an – eine ausführliche Sicherheitseinweisung mit deinem Instruktor vor dem Flug sowie optionale Kamera-Pakete, falls du jeden verrückten Moment festhalten möchtest. Flexible Umbuchungen sind möglich, falls das Wetter umschlägt.
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