Zieh deinen Neoprenanzug an, folge einem lokalen Guide durch den wilden Nevidio Canyon in Montenegro, schwimme in eiskalten Pools, spring von Felsen (oder nimm den leichteren Weg) und wandere danach zurück zum Van für ein warmes Mittagessen mit neuen Freunden. Lachen, Nervenkitzel und echtes Abenteuer inklusive – dazu gibt’s Fotos als Beweis.
Das Canyoning selbst dauert 2-3 Stunden, je nach Gruppentempo; inklusive Transfer ab Žabljak und Mittagessen solltest du den Großteil des Tages einplanen.
Nein, du brauchst keine Vorerfahrung; die Guides geben dir alle Anweisungen und unterstützen dich während der ganzen Tour.
Du bekommst einen Neoprenanzug, Klettergurt, Helm, Canyoning-Schuhe – alles, was du für Sicherheit und Komfort brauchst.
Ja, nach der Tour ist ein Mittagessen inklusive; auch vegetarische Optionen stehen zur Auswahl.
Ja, der Hin- und Rücktransfer von Žabljak zum Nevidio Canyon ist im Preis enthalten.
Ja, es gibt immer einen alternativen Weg nach unten, falls du nicht springen möchtest.
Deine Sachen werden während des Canyoning sicher im Van an einem bewachten Parkplatz aufbewahrt.
Ja, die Guides sprechen Englisch und helfen dir mit Anweisungen und Geschichten unterwegs.
Dein Tag umfasst den Abhol- und Rücktransfer von Žabljak zum Nevidio Canyon, erfahrene lokale Guides, die dir die komplette Ausrüstung stellen – Neoprenanzug, Gurt, Helm, Schuhe – sowie Eintritt und Versicherung. Nach der Wanderung gibt’s ein warmes Mittagessen (Fleisch, Fisch oder vegetarisch) und Fotos sowie Videos von wasserdichten Kameras, damit du jeden Moment später nochmal erleben kannst.
Ich muss zugeben, ich wollte fast abspringen, als ich die Neoprenanzüge sah – die sahen viel dicker aus, als ich erwartet hatte. Unser Guide Marko grinste nur und meinte, „Montenegro-Sommer“ heiße nicht warmes Wasser. Er half mir, in den Anzug zu schlüpfen (ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich ihn nicht erst falsch herum anhatte), und schon saßen wir alle etwas nervös, aber cool tustend, im Van Richtung Žabljak.
Die Fahrt zum Nevidio Canyon war anfangs still, nur Marko summte leise ein altes Lied. Die Luft roch frisch, fast ein bisschen nach Kiefer und kalt, obwohl es fast Mittag war. Am Eingang zum Canyon zeigte er auf die Felswände, die fast den Himmel verschluckten – ehrlich gesagt sah das eher aus wie ein Riss in der Erde als ein Park. Vor dem Start wurde es kurz still, bis auf einen, der ständig an seinem Helm rumfummelte (jetzt verstehe ich warum). Dann stiegen wir ins Wasser – eiskalt, aber irgendwie aufregend.
Im Nevidio schien die Zeit zu verfliegen. Mal kletterten wir über glitschige Steine oder rutschten durch enge Wasserkanäle mit lautem Rauschen im Ohr, dann wieder schwebten wir in tiefblauen Pools, während Marko Geschichten von früheren Abenteurern erzählte (er schwört, jemand hat mal eine Quietscheente mitgebracht). Die Sprünge waren gar nicht so furchteinflößend – vor allem, weil Marko immer eine alternative Route parat hatte, falls man doch nicht springen wollte. Einmal versuchte ich, mich auf Montenegrinisch zu bedanken und vermasselte es komplett; Marko lachte nur und reichte mir ein Stück Schokolade aus der Tasche. Das war wohl mein Lieblingsmoment.
Am Ende waren meine Hände schrumpelig und ich spürte kaum noch meine Zehen, aber das war mir egal. Der Rückweg zum Van fühlte sich irgendwie wie ein kleiner Sieg an – als hätten wir alle zusammen etwas erlebt, das man nur wirklich versteht, wenn man dabei war. Das Mittagessen danach (für mich gegrillte Forelle) schmeckte besser als jedes schicke Restaurantessen – vielleicht lag’s am Hunger oder an der frischen Bergluft. Auf jeden Fall denke ich noch oft an den Blick zurück in den Canyon, während wir mit den Beinen über dem Gras saßen.
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