Du fährst mit einem lokalen Guide die Bergstraßen von Kotor hinauf, probierst hausgemachten Schinken und Käse im Dorf Njeguši, stehst hoch über den Wolken am Lovćen-Mausoleum und schlenderst durch Budvas Altstadt, bevor du satt und glücklich zurückkehrst. Besonders bleiben die ersten Bissen Brot und die stille Atmosphäre auf Lovćen im Gedächtnis.
Die Tour dauert den Großteil des Tages mit Stopps in Njeguši, am Lovćen-Mausoleum, in Budvas Altstadt und der Rückfahrt nach Kotor.
Ja, in Njeguši gibt es hausgemachten Schinken, Käse, Brot, Wasser sowie lokalen Wein oder Bier.
Nein, die Buchung erfordert mindestens zwei Personen.
Ja, die Abholung erfolgt von zentralen Orten in Kotor; Details bitte bei der Buchung bestätigen.
Ja, inklusive Besuch des Njegoš-Mausoleums und Panoramablick.
Speziell geeignete Kindersitze sind verfügbar; bitte je nach Bedarf abklären.
Bequeme Schuhe und eine Jacke mitnehmen – das Wetter kann am Lovćen schnell umschlagen.
Dein Tag beginnt mit Abholung in Kotor in einem klimatisierten Fahrzeug mit WLAN. Im Dorf Njeguši gibt es hausgemachten Schinken, Käse, Brot, Wasser sowie die Wahl zwischen lokalem Wein oder Bier – bevor du Budvas Altstadt erkundest und am Nachmittag zurückkehrst.
Als Erstes fiel mir das Licht auf, das auf die Mauern von Kotor fiel – golden, aber auch leicht staubig, als hätte jemand die Luft vergessen zu reinigen. Unser Fahrer Marko grinste, als wir in seinen Van stiegen (Klimaanlage lief schon) und ehe ich mich versah, schlängelten wir uns die 25 verrückten Serpentinen aus der Stadt hinauf. Mein Magen machte bei jeder Kurve einen kleinen Hüpfer – also frühstück nicht zu hastig, wenn du leicht reisekrank wirst. Aber die Aussicht? Man sieht die ganze Bucht von Kotor unter sich, das lässt die Nervosität für einen Moment vergessen.
In Njeguši hielten wir an, gerade als jemand frische Wäsche draußen aufhing – es roch nach Holzrauch und Bergluft, eine perfekte Mischung. Marko stellte uns seiner Tante vor (sie leitet hier die Küche) und sie reichte uns Scheiben von hausgemachtem Schinken, der gleichzeitig salzig und süß schmeckte. Der Käse war bröckelig, das Brot noch warm. Wir probierten den lokalen Wein – rot und kräftig – und Marko scherzte, wenn wir die Flasche leer trinken, müssten wir bei den Hausarbeiten helfen. Ich versuchte, mich auf Montenegrinisch zu bedanken; alle lachten, aber ich glaube, sie haben die Mühe geschätzt.
Die Straße hinauf zum Lovćen wurde danach noch stiller. Überall Felsen, der Himmel weit und offen über uns. Das Mausoleum thront so hoch, dass man beim Blick hinaus fast das Gefühl hat zu schweben – es ist auch windig, also lieber eine Jacke mitnehmen, selbst wenn in Kotor die Sonne scheint. Drinnen war es kühl und hallend; unser Guide erzählte Geschichten über Petar II Petrovic Njegoš, die mich wünschte, ich hätte im Geschichtsunterricht besser aufgepasst. Dieses Schweigen dort oben bleibt mir besonders im Kopf – so ein Moment, in dem keiner reden möchte.
Budva war unser letzter Halt – alte Steine unter den Füßen, blaue Fensterläden überall, Kinder jagten Tauben über den Platz. Wir schlenderten durch enge Gassen und hatten gerade genug Zeit für ein Eis, bevor es zurück nach Kotor ging. Nicht gehetzt, aber auch nicht zu langsam; genau richtig, um viel zu sehen, ohne das Wichtigste zu verpassen.
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