Erlebe die Bucht von Kotor mit dem Speedboot, entdecke die Fresken auf Gospa od Škrpjela, sieh dir versteckte U-Boot-Tunnel aus dem Zweiten Weltkrieg an und schwimme im leuchtenden Wasser der berühmten Blauen Höhle Montenegros. Lebendig, wunderschön, manchmal frisch – und mit Salz auf der Haut und einem Lächeln, das du nicht erklären kannst.
Die Tour dauert insgesamt etwa 3 Stunden, inklusive der Fahrt mit dem Speedboot.
Ja, während des Besuchs hast du rund 30 Minuten Zeit zum Schwimmen oder Schnorcheln in der Blauen Höhle.
Ja, es gibt einen Stopp auf der Insel Gospa od Škrpjela, den du zu Fuß erkunden kannst.
Du hast einen englischsprachigen, lizenzierten Guide und Skipper während der gesamten Tour.
Bring Badesachen, Sonnencreme und am besten einen Hut oder eine leichte Jacke gegen den Wind mit – auf dem Wasser kann es frisch werden.
Ein Hoteltransfer ist nicht enthalten; es gibt aber öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe.
Babys sind erlaubt, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen. Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet, aber nicht für Schwangere empfohlen.
Dein Tag beinhaltet einen englischsprachigen, lizenzierten Guide und erfahrenen Skipper an Bord, kostenloses WLAN während der Fahrt durch die Bucht von Kotor, eine Flasche Wasser zur Erfrischung nach dem Schwimmen in der Blauen Höhle sowie Versicherung und alle Kraftstoffkosten – du musst dich nur aufs Genießen konzentrieren.
Kaum waren wir am Steg in Kotor angekommen, lächelte unser Skipper Marko und reichte mir eine Flasche Wasser – „Das wirst du brauchen“, sagte er. Das Boot war kleiner als erwartet, aber gerade das machte die Fahrt irgendwie noch besser. Die salzige Meeresluft lag in der Nase, und im Hintergrund hallten Kirchenglocken von den Bergen wider. Wir sausten so schnell über die Bucht, dass mir die Haare um die Ohren flogen (hätte besser einen Hut mitnehmen sollen). Erster Halt: Gospa od Škrpjela. Ich versuchte, den montenegrinischen Namen richtig auszusprechen – Marko lachte und meinte, selbst Einheimische verhaspeln sich da manchmal. Drinnen war alles aus kühlem Stein, Kerzen flackerten und die alten Fresken wirkten fast lebendig, wenn man lange genug hinsah.
Der nächste Teil war ehrlich gesagt anders als erwartet – wir fuhren schnell an unterirdischen Tunneln vorbei, die in die Felsen gemeißelt sind. Marko erzählte spannende Geschichten über jugoslawische Marinegeheimnisse; ich wartete fast darauf, dass James Bond irgendwo auftaucht. Der Wind frischte auf, als wir zur Insel Mamula fuhren, wo wir kurz anhielten, damit alle Fotos von der Festung machen konnten (ich kann immer noch nicht fassen, dass die auf so einem Felsen gebaut wurde). Dann kam das Highlight: die Blaue Höhle. Das Blau dort drin ist wirklich magisch – als hätte jemand blaue Tinte ins Sonnenlicht getropft. Das Wasser war kälter als gedacht, aber nach kurzer Zeit schwebt man einfach und sieht, wie die Arme unter Wasser leuchten.
Ich dachte immer wieder, wie seltsam friedlich es dort drin war – trotz des Lachens und Planschens herrschte eine fast geheimnisvolle Ruhe unter all dem Geräusch. Auf der Rückfahrt drehte Marko lokale Musik auf, und wir sprangen über die Wellen, bis mir die Zähne klapperten (aber auf eine gute Art). Nach nur drei Stunden auf der Bucht hätte ich nicht gedacht, dass ich mich so wach und lebendig fühlen würde. Wenn du also nach einem entspannten Ausflug mit kleinen Überraschungen suchst, ist diese Tour ab Kotor genau das Richtige.
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