Du tauchst direkt in Frida Kahlos Welt in der Casa Azul in Mexico City ein – gehst durch ihre alten Räume mit einer Kunstexpertin, die Geschichten erzählt, die du auf Schildern nicht findest. Du siehst ihre originalen Kleider, persönliche Fotos und den Ort, an dem sie ihre berühmten Selbstporträts malte. Es fühlt sich nah und echt an – und bleibt lange im Kopf.
Ja, die Tickets für die Casa Azul sind im Tourpreis enthalten.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden im Museum.
Die Tour ist größtenteils rollstuhlgerecht, allerdings gibt es wegen der Architektur einige Einschränkungen.
Kinderwagen sind erlaubt, müssen aber in manchen Bereichen eventuell getragen werden.
Falls die Casa Azul an deinem Termin geschlossen oder verspätet öffnet, wird eine Alternative angeboten, Rückerstattungen sind jedoch nicht möglich.
Nein, nur kleine Handtaschen oder schmale Rucksäcke sind bei der Sicherheitskontrolle erlaubt.
Ja, deine Kunstexpertin beantwortet während der meisten Zeit Fragen, außer in den Ruhebereichen.
Dein Erlebnis umfasst Tickets ohne Anstehen für das Frida Kahlo Museum (Casa Azul) in Mexico City und eine zweistündige Führung mit einer Expertin für mexikanische Kunstgeschichte – barrierefrei für Rollstühle und Kinderwagen, wo möglich. Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe, falls du kein Taxi oder Ride-Sharing nutzt.
„Wusstest du, dass Frida Affen als Haustiere hatte?“ Das war die erste Frage unserer Führerin Mariana, als wir durch das blaue Tor der Casa Azul schlüpften. Ich musste lachen, denn ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung – aber es passte, wenn man all die Tierbilder an den Wänden sieht. Das Haus fühlte sich zuerst gar nicht wie ein Museum an; es roch leicht nach altem Holz und etwas Blumigem (vielleicht vom Garten draußen?). Kinder kicherten in der Nähe der Küche, wo noch immer ihre Tontöpfe standen, als hätte gerade jemand gefrühstückt.
Ich hatte schon Bilder von Frida Kahlos Haus gesehen, aber drin zu sein ist nochmal was ganz anderes. Unsere Gruppe ging langsam voran – Mariana blieb an Fenstern oder Bildern stehen, und plötzlich sprachen wir über Diego Riveras beeindruckende Wandgemälde oder wie Frida nach ihrem Unfall im Bett malte. Sie zeigte auf den Spiegel über dem Bett, vor dem Frida ihre Selbstporträts schuf. Das Licht in diesem Raum war seltsam sanft, fast bläulich? Vielleicht lag es am Wetter an dem Tag, oder es ist immer so in Coyoacán. Auf jeden Fall ertappte ich mich dabei, wie ich leise flüsterte, ohne es zu merken.
Für mich war das Highlight nicht mal die berühmten Gemälde – sondern die Kleider ganz nah zu sehen, all die Farben und Stoffe, die Fotos nie so rüberbringen können. In manchen Räumen herrschte eine stille Atmosphäre (Museumsvorschrift), deshalb erklärte Mariana leise, bevor wir eintraten. Ich versuchte „Rebozo“ richtig auszusprechen; sie lächelte und korrigierte mich liebevoll. Ich ging mit dem Gefühl, wie viel von sich Frida hier zurückgelassen hat – ihren Schmerz, aber auch diese lebendigen Farbtupfer überall. Dieses Gefühl lässt einen auch später nicht los.
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