Von Monterrey aus geht’s direkt in die wilden Ecken des La Huasteca Canyon – riesige Felswände, stille Canyons und Plätze, die nur Einheimische kennen. Ein zweisprachiger Guide führt dich auf kurzen Spaziergängen durch die Gegend, erzählt spannende Geschichten und sorgt mit kalten Getränken für Erfrischung. Du wirst verstehen, warum dieser Ort den Menschen hier so viel bedeutet – und vielleicht schießt du dein schönstes Urlaubsfoto.
Der Canyon ist etwa 20 Minuten Fahrt vom Stadtzentrum Monterreys entfernt.
Ja, die Tour ist körperlich nicht anstrengend und ideal für Familien oder alle, die leichte Spaziergänge bevorzugen.
Das wird nicht ausdrücklich erwähnt; frage am besten vor der Buchung deinen Guide.
Wasser und Erfrischungen sind inklusive, aber bequeme Schuhe zum Laufen sind empfehlenswert.
Ja, die Tour beinhaltet private Transfers mit Abholung vom Hotel.
Ja, dein Guide spricht den ganzen Tag über Englisch und Spanisch.
Auf jeden Fall – besonders für Foto- und Drohnenfans ist das ein Highlight.
Dein Tag beinhaltet private Transfers von Monterrey (inklusive Abholung), eine Führung durch einen zweisprachigen lokalen Experten, der jeden versteckten Pfad im La Huasteca Park kennt, Wasser und Erfrischungen unterwegs sowie Erste-Hilfe-Unterstützung, damit du am Ende zwar staubig, aber glücklich nach Hause zurückkehrst.
Die Fahrt von Monterrey zum La Huasteca Canyon dauert nicht lange – vielleicht 20 Minuten? Trotzdem fühlte es sich an, als wären wir in eine ganz andere Welt eingetaucht. Unser Guide Mario scherzte schon, dass die Einheimischen hierherkommen, um nach stressigen Wochen in der Stadt „wieder durchzuatmen“. Die Luft roch tatsächlich anders – wie nasser Stein nach Regen, obwohl der Himmel an dem Morgen klar war. Immer wieder rollte ich das Fenster runter, um mehr davon einzufangen.
Unser erster Halt war an der Hauptwand des Pico Independencia. Ich hatte nicht erwartet, wie riesig sie aus der Nähe wirkt – grauer Fels, der so hoch in den Himmel ragt, dass mir vom Nach-oben-Schauen fast der Nacken weh tat. Kletterer waren weit oben zu sehen, winzige Punkte, und Mario zeigte uns ihre Routen auf Spanisch. Er versuchte mir sogar einen Namen beizubringen – „La Vía del Dragón“ – aber ich hab’s wohl total verhauen. Er lachte trotzdem. Danach liefen wir durch ein trockenes Canyonbett, der Boden knirschte unter unseren Schuhen, und es herrschte eine eigenartige Stille, nur ein paar Vögel stritten sich irgendwo über uns.
Ich bin kein großer Fotograf, aber selbst ich konnte nicht widerstehen, alle fünf Minuten mein Handy rauszuholen. Das Licht, das von den Felsen reflektiert wurde, ließ alles schärfer wirken als in echt. Bei Zona Extrema sahen wir Kindern beim Klettern zu – einer winkte uns mit kreidebedeckten Händen zu. Da hätte ich mir gewünscht, meine Nichte dabei zu haben; sie hätte es geliebt, über die Felsen zu klettern.
Mittags wurde es so warm, dass Wasser aus der Flasche besser schmeckte als jede Limo. Wir suchten uns Schatten unter einem niedrigen Baum, während Mario Geschichten von früher erzählte – wie die Leute nachts heimlich zum Lagerfeuer in den Canyon kamen, bevor der Ort bekannt wurde. Diese Anekdote blieb mir besonders im Kopf. Auf der Rückfahrt dachte ich immer wieder daran, wie nah das alles an Monterrey liegt, und doch fühlt es sich hier so fern an.
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