Du fährst mit privatem Transfer von Casablanca und verbringst den Tag im Majorelle Garten, entdeckst die Mosaike des Bahia-Palastes und spürst die Energie des Jemaa el-Fna mit einem lokalen Guide an deiner Seite. Ein Erlebnis voller Eindrücke, mit genug Zeit zum Staunen und Lachen.
Die Tour dauert etwa 12 Stunden inklusive Fahrtzeit zwischen den Städten.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel im Stadtzentrum von Casablanca sind inklusive.
Du besuchst den Majorelle Garten, Bahia-Palast, Koutoubia-Moschee (von außen), den Jemaa el-Fna Platz, die Palmenoase und weitere lokale Viertel.
Ein festes Mittagessen ist nicht enthalten, aber es gibt Zeit zum Essen; dein Guide empfiehlt gute Restaurants in der Nähe der Sehenswürdigkeiten.
Ja, alle Bereiche sind rollstuhlgerecht und auf Wunsch sind spezielle Kindersitze verfügbar.
Ja, alle Eintrittsgelder für die besuchten Sehenswürdigkeiten sind im Preis enthalten.
Ja, die Tour ist für alle Altersgruppen geeignet, Kinderstühle sind auf Anfrage verfügbar.
Dein Tag beinhaltet privaten Transport mit Klimaanlage und WLAN, Hotelabholung und Rückfahrt im Zentrum von Casablanca, Wasserflaschen während der Fahrt, alle Eintrittsgelder für Hauptattraktionen wie Majorelle Garten und Bahia-Palast sowie umfassende Betreuung durch einen lokalen Experten – und eine entspannte Rückfahrt am Abend.
Ich hätte nie gedacht, dass die Fahrt von Casablanca nach Marrakesch sich gleichzeitig so lang und kurz anfühlen würde. Vielleicht lag es daran, wie unser Guide Youssef immer wieder kleine Details zeigte – Olivenhaine, eine bröckelnde Mauer, die wohl jemand Berühmtem gehörte (wer genau, hab ich verpasst). Die Luft veränderte sich, je näher wir kamen; wärmer, staubiger, mit einem süßen Duft, den ich bis heute nicht richtig benennen kann. Als wir schließlich für unseren Tagesausflug in Marrakesch ankamen, hatte ich mein Handy schon ganz vergessen.
Das erste echte „Wow“ traf mich im Majorelle Garten. Fotos hatte ich gesehen, aber das Blau dort ist live fast elektrisierend, ein starker Kontrast zu Grün und Gelb. Ein älterer Mann fegte gerade Blätter neben einem Kaktus und summte eine Melodie, die ich nicht kannte. Youssef erzählte, wie Yves Saint Laurent den Garten gerettet hat, und dann durften wir auf eigene Faust losziehen. Meine Schuhe knirschten auf dem Kies, ich wollte ein Foto machen, setzte mich dann aber lieber einfach eine Minute hin. Manchmal will man einfach nur still sein.
Danach ging’s zum Bahia-Palast – überall Fliesen, das Sonnenlicht spiegelte sich so hell in den Mosaiken, dass man selbst drinnen blinzeln musste. Wir schauten auch an der Koutoubia-Moschee vorbei (drinnen war leider nicht möglich), und Youssef erklärte, wie der Minarett für Einheimische wie ein Kompass ist. Gerade als der Gebetsruf durch die Stadt hallte, bekam ich Gänsehaut. Zum Mittagessen hielten wir in der Nähe des alten jüdischen Viertels; den Namen hab ich vergessen, aber den frisch gepressten Orangensaft werde ich nie vergessen – so frisch, dass mir fast die Zähne weh taten.
Die Souks waren ein wildes Durcheinander – Lederduft mischte sich mit Gewürzen und Rauch von den Essensständen. Jemaa el-Fna war lauter, als ich es mir vorgestellt hatte: Schlangenbeschwörer (einer zwinkerte mir zu), Kinder, die zwischen den Wagen herumrannten, Frauen, die Henna-Tattoos anboten, ihre Hände tiefrot gefärbt. Meine Freundin versuchte, einen Schal zu handeln – und scheiterte grandios; alle lachten, auch der Verkäufer. Das fühlte sich richtig gut an.
Zum Abschluss gab’s noch einen Kaffee im Gueliz-Viertel, bevor wir zurück nach Casablanca fuhren. Verrückt, wie zwölf Stunden sich anfühlen können wie drei Tage, wenn man durch Farben und Stimmen läuft, die man vorher nie kannte. Selbst jetzt, wenn es zuhause zu ruhig wird, denke ich an den Platz nach Sonnenuntergang – und wünsche mir manchmal, ich könnte zurück.
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