Erlebe Casablanca durch seine Märkte und versteckten Gassen: frische Austern am Zentralmarkt, warmes Gebäck in Habous, knusprige frittierte Sardinen und Kefta-Tagine mit Einheimischen teilen. Freu dich auf Lachen bei Minztee, Geschichten vom Guide und Momente, die lange nachwirken.
Die Tour dauert etwa einen halben Tag und führt durch das Habous Viertel und den Zentralmarkt mit mehreren Verkostungen.
Einige Verkostungen sind vegetarisch, wie Maakouda (frittierte Kartoffeln) und Gebäck, Hauptgerichte enthalten aber meist Fisch oder Fleisch.
Die Tour bietet Abholoptionen; prüfe bei der Buchung, ob dein Standort abgedeckt ist.
Du probierst marokkanisches Gebäck, frische Austern, frittierte Sardinen, Maakouda, Kefta-Tagine mit Eiern, Pfannkuchen mit Käse oder Amlou sowie Minztee.
Die Route ist rollstuhlgerecht, Babys können im Kinderwagen mitkommen; bei Bedarf sind spezielle Babysitze verfügbar.
Die lokalen Guides sprechen Englisch und weitere Sprachen und beantworten gerne deine Fragen während der Tour.
Dein Tag umfasst mehrere Verkostungen im Zentralmarkt und Habous Viertel: frisch aufgebrühter marokkanischer Minztee, Pfannkuchen mit Käse oder Amlou vom Arganbaum, Teller mit klassischen Gebäcksorten, knusprige frittierte Sardinen, Maakouda Kartoffeln, frische Austern aus der Region, authentische Kefta-Tagine mit Eiern und Zeit, mit deinem Guide zwischen den Ständen zu schlendern, bevor du in deinem eigenen Tempo zurückkehrst.
Ich gebe zu, mit Austern zum Frühstück in Casablanca hätte ich nicht gerechnet. Unser Guide Youssef grinste, als er meinen überraschten Blick sah – anscheinend ist das hier auf dem Zentralmarkt ganz normal. Der Markt summte schon vor Leben, Händler riefen über Berge von Orangen und duftenden Gewürzpyramiden. Die Luft roch nach Minze, Meersalz und etwas Süßem, das ich nicht ganz einordnen konnte. Ich versuchte mitzuhalten, während Youssef uns von Stand zu Stand führte und kleine Häppchen reichte – frittierte Sardinen, die viel besser schmeckten, als sie aussahen (ich bin sonst kein Fischfan), dann Maakouda, diese knusprigen Kartoffelteile, die einfach viel zu schnell verschwanden.
Weiter ging’s ins Habous Viertel, wo das Tempo langsamer, aber irgendwie noch lebendiger wirkte. Da war eine Bäckerei mit Tabletts voller Chebakia und Mandelgebäck, die höher gestapelt waren als ich. Ich versuchte, „amlou“ (den Argan-Nuss-Aufstrich) richtig auszusprechen – Li lachte, als ich es verhunzte, aber der Bäcker lächelte nur und schenkte uns kleine Gläser Minztee ein. Der schmeckte gleichzeitig frisch, heiß und süß. An diesen ersten Schluck denke ich noch oft. Die Sonne fiel auf die alten Steinmauern und tauchte alles für einen Moment in goldenes Licht.
Zum Mittag gab es Kefta-Tagine – Hackbällchen mit Eiern in Tomatensoße – in einem winzigen Lokal, wo sich alle zu kennen schienen. Youssef erzählte, dass jede Familie ihr eigenes Rezept hat; seine Mutter gibt manchmal Zimt dazu. Wir tauchten das Brot direkt in die Tagine (Gabeln brauchten wir nicht) und ehrlich gesagt hätte ich dort stundenlang sitzen und den Gesprächen auf Arabisch und Französisch lauschen können. Wenn du also eine echte Food-Tour in Casablanca suchst, geht es hier nicht nur ums Essen – sondern auch um die Menschen, die du unterwegs triffst.
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