Erkunde Vallettas verwinkelte Gassen mit einem kostümierten Guide, der die wildesten Skandale der Goldenen Ära Maltas zum Leben erweckt – von Duellen an der Auberge de Castille bis zu verbotenen Geschichten vor der St. John’s Co-Cathedral. Freu dich auf Lachen, Überraschungen und unvergessliche Blicke über den Grand Harbour.
Nein, wegen der reifen Themen empfehlen wir sie erst ab 14 Jahren.
Die genaue Dauer steht nicht fest, aber du kannst eine intensive Tour durch Hauptsehenswürdigkeiten und versteckte Gassen erwarten.
Nein, die Geschichten werden vor den historischen Gebäuden erzählt, ohne Innenbesuche.
Ja, am Ende geht es Treppen hinunter zu den Lower Barrakka Gardens; insgesamt ist das Tempo aber für die meisten gut machbar.
Ja, in Valletta gibt es mehrere Möglichkeiten, mit Bus oder Taxi anzureisen.
Die Führung ist komplett auf Englisch; gute Sprachkenntnisse helfen, alle Details zu verstehen.
Ein professioneller, lizenzierter maltesischer Guide in authentischer Kleidung aus dem 17. Jahrhundert schlüpft in die Rolle einer historischen Persönlichkeit.
Nein, der Fokus liegt ganz auf den spannenden Geschichten während des Spaziergangs durch Valletta.
Dein Abendprogramm umfasst einen interaktiven Spaziergang durch Valletta mit einem lizenzierten maltesischen Guide, der als historischer Kapitän aus dem 17. Jahrhundert gekleidet ist. Er erzählt an Orten wie der Auberge de Castille und den Lower Barrakka Gardens spannende und gut recherchierte Geschichten – ohne Abholung oder Verpflegung.
Du stehst ganz entspannt auf dem de Valette Platz, als plötzlich unser „Kapitän“ – ja, so nennt er sich selbst – in seinem schweren Samtmantel auftaucht. Er hat diesen lässigen Gang drauf, und ehrlich gesagt, hätte ich fast geglaubt, er sei gerade von einem Schiffbruch im Grand Harbour herübergesegelt. Die Luft roch leicht salzig (oder war das nur meine Fantasie?), aber genau das passte zur Stimmung. Sofort begann er, wilde Geschichten über die Ritter des Johanniterordens zu erzählen – manche klangen fast zu verrückt, um wahr zu sein. Aber hey, das ist Valletta.
Wir bogen in kleine Gassen ab, die ich vorher nie bemerkt hatte, vorbei an der Auberge de Castille, wo unser Guide leise von Verrat und Duellen flüsterte – er zeigte sogar auf ein Fenster, von dem angeblich jemand (ich hab vergessen wer) beobachtete, wie sein Liebhaber um Mitternacht verschwand. Vor der St. John’s Co-Cathedral wurde es plötzlich ganz still, nur die Kirchenglocken hallten von den steinernen Mauern wider. Es fühlte sich an, als lauschten wir direkt der Geschichte. Immer wieder sahen wir uns in der Gruppe an, wenn ein neues Geheimnis ans Licht kam – besonders, als die Nonnen von St. Ursola zur Sprache kamen (sagen wir mal so: Ihre Trachten waren nicht so unschuldig, wie sie aussahen). Ich versuchte, ein maltesisches Wort nachzusprechen, das uns der Guide beibrachte; Li lachte so heftig, dass er fast seine Laterne fallen ließ.
Das Tempo war angenehm, obwohl es am Ende Treppen hinunter zu den Lower Barrakka Gardens gab (meine Knie erinnerten mich später daran). Aber die Aussicht über den Grand Harbour war jede Mühe wert – die Sonne, die hinter den Schiffen unterging, Möwen, die am Himmel kreisten. Noch jetzt sehe ich die goldenen Dächer vor mir und frage mich, wie viele weitere Geheimnisse wohl hinter diesen alten Türen verborgen sind. Das ist keine gewöhnliche Stadtführung; eher ein Spaziergang durch eine lebendige Seifenoper mit einem Guide, der alle besten Geschichten kennt.
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