Erkunde Gozo auf holprigen Jeep-Pfaden mit einem lokalen Guide, entdecke uralte Tempel, genieße ein Mittagessen mit neuen Freunden in einem verschlafenen Dorf und schwimme anschließend in der berühmten Blauen Lagune auf Comino. Lachen, Meeresbrise und Geschichten, die du lange nicht vergisst, sind garantiert.
Ja, die Abholung vom Hotel ist inklusive, entweder auf Malta oder Gozo per Minivan oder an deinem nächstgelegenen Treffpunkt.
Die Tour dauert etwa 7 Stunden (ohne Transferzeiten).
Ja, ein leichtes, traditionelles Mittagessen aus Gozo mit Wein oder Wasser ist inklusive.
Ja, in den Sommermonaten gibt es normalerweise Zeit zum Schwimmen in der Blauen Lagune, sofern das Wetter mitspielt.
Nein, der Eintritt zu den Ggantija-Tempeln ist optional und nicht im Preis enthalten.
Die Tour ist rollstuhlgerecht und für alle Fitnesslevels geeignet; Kindersitze sind ebenfalls verfügbar.
Es werden Segway Ultimate Touring Vehicles (UTVs) genutzt, die Platz für fünf Passagiere plus Fahrer bieten.
Ja, mehrsprachige Fahrer geben an allen Stopps auf Gozo interessante Infos.
Dein Tag startet mit der Abholung per Minivan auf Malta oder Gozo, der Überfahrt nach Gozo mit Boot oder Fähre je nach Wetter, allen Fahrten auf Gozo mit einem 4x4 UTV Jeep inklusive mehrsprachiger Kommentare, einem optionalen Besuch der Ggantija-Tempel (Eintritt nicht inklusive), einem traditionellen Mittagessen mit Wein oder Wasser, einer privaten Bootstour rund um Comino mit Stopps an der Blauen Lagune und den Meeresgrotten, bevor du zum Ausgangspunkt per Minivan zurückgebracht wirst.
„Schon mal Kaktusfeigenlikör probiert?“ Mario grinste mich aus dem Fahrersitz an, während wir über eine schmale Straße auf Gozo rumpelten. Ich hatte noch nie, und ehrlich gesagt dachte ich gerade noch an die Salzpfannen, die wir eben gesehen hatten – all diese weißen Linien, die in der Sonne glänzten, und diese eigenartige Mischung aus Meeresalgen und Mineralien in der Luft. Unser Jeep schien für alles gewappnet zu sein. Einmal lehnte ich mich raus, um ein Foto von den Ta’ Ċenċ-Klippen zu machen, hätte dabei fast meinen Hut im Wind verloren. Die Klippen sind riesig – da fühlt man sich ganz klein. Mario erzählte von den Vögeln, die in den Felsen nisten, und zeigte auf einen Mauersegler, der knapp über den Rand flog. Ich hätte nie gedacht, dass mich Vögel so faszinieren, aber genau das bleibt hängen, wenn man sie direkt vor sich sieht.
Zum Mittagessen hielten wir in einem winzigen Dorf – vielleicht Fontana? Es war still, nur Kirchenglocken und ein paar alte Männer, die vor einer Bar plauderten. Das Brot war warm und knusprig, gefüllt mit Tomaten und Oliven, dazu gab’s lokalen Wein, der nach so viel Sonne fast salzig schmeckte. Unsere Gruppe war bunt gemischt – zwei Paare aus Deutschland, eine Familie aus Frankreich, ich allein – aber nach dem ersten Glas tauten alle auf. Mario wechselte mühelos zwischen Englisch und Italienisch (ich versuchte „grazzi“ richtig auszusprechen, er lachte). Wir sprachen darüber, wie viel älter die Ggantija-Tempel sind als die Pyramiden in Ägypten – das haut einen echt um, wenn man neben Steinen steht, die älter sind, als man je im Geschichtsunterricht gelernt hat.
Der Nachmittag verging im goldenen Licht, während wir durch Marsalforn fuhren und an der Xlendi-Bucht vorbeikamen – überall nur blaues Wasser oder honigfarbener Stein. Dann ging’s nach Comino: Wir tauschten den Jeep gegen ein Boot und sausten über die aufgewühlte See zur Blauen Lagune. Die Farbe ist unglaublich, aber nicht so wie auf Instagram – eher, als hätte jemand türkisfarbene Farbe überall verschüttet. Einige schwammen (das Wasser war im Mai eiskalt), andere ließen einfach die Füße ins Wasser baumeln oder beobachteten die Fische unter der Oberfläche. Es roch scharf nach Sonnencreme gemischt mit Diesel vom Motor – nicht gerade romantisch, aber echt.
Ich denke immer wieder an diesen Moment an Dwejras felsiger Küste, als plötzlich alles still wurde, bis auf das Plätschern der Wellen an den Steinbögen. Da hat man diese kurzen Augenblicke, in denen man nicht mehr weiß, in welchem Jahrhundert man eigentlich ist. Also ja – wenn du einen Tagesausflug von Malta suchst, der wild und gleichzeitig ganz persönlich wirkt, dann ist diese Jeep-Safari auf Gozo mit Bootstour zur Blauen Lagune genau richtig. Nur den besten Hut solltest du besser zuhause lassen.
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