Du legst vom Hafen in Zadar ab, tauchst ein in das klare Adriatische Wasser zum Schwimmen und Schnorcheln bei Ugljan, erkundest kleine Fischerdörfer mit deinem lokalen Guide, genießt einen Aperol Spritz an Bord und lässt den Tag entspannt ausklingen – so fühlt man sich hier wirklich zuhause.
Als erstes fiel mir auf, wie die Steinmauern der Altstadt von Zadar im Morgenlicht glänzten, während wir langsam vom Foša-Hafen ablegten – fast wie aus einem Film. Unser Guide Marko wirkte ganz entspannt, winkte einem Fischer am Ufer zu und gab uns eine kurze Einführung (ich hab kaum die Hälfte mitbekommen, zu sehr abgelenkt vom salzigen Meerduft und den roten Dächern). Der Motor summte leise unter uns und plötzlich fühlte sich die Stadt ganz weit weg an. Wir stießen mit Plastikbechern an – Aperol Spritz für mich – und jemand lachte, als ich versuchte, „Ugljan“ richtig auszusprechen. Klappt immer noch nicht.
Unser erster Stopp war direkt vor der Insel Ugljan. Das Wasser sah fast unecht aus – so klar, dass man die kleinen silbernen Fische schon vor dem Sprung ins Wasser sehen konnte. Ich zögerte kurz (kalt!), ließ mich dann aber rücklings treiben, die Augen geschlossen, während jemand Musik abspielte, die mit dem Plätschern der Wellen gegen den Rumpf verschmolz. Schnorchelausrüstung gab’s an Bord, falls man wollte; ich hab mich einfach treiben lassen und den Kopf mal abschalten können. Danach trockneten wir uns in der Sonne, während Marko erzählte, dass auf der nächsten Insel nur etwa dreißig Leute das ganze Jahr über leben – schwer vorstellbar, bis man durch die engen Gassen läuft und irgendwo hinter einer Steinmauer Hühner gackern hört.
In einem winzigen Dorf-Café gönnte ich mir einen Kaffee, wo zwei alte Herren gerade Karten spielten (oder doch Politik diskutierten? Mein Kroatisch ist quasi nicht vorhanden). Das Tempo wurde so gemütlich, dass ich fast vergaß, dass noch ein weiterer Stopp anstand – ein Ort namens Školjić bei Preko. Dort gibt’s eine alte Kirche und eine Art Klostersammlung; ich hab’s nicht richtig besichtigt, sondern einfach mit nassen Haaren und sandigen Füßen die Gegend erkundet. Mittagessen war optional, roch aber verlockend – irgendwo in der Nähe wurde gegrillter Fisch serviert. Wir blieben länger als geplant, weil keiner es eilig hatte – nicht mal Marko.
Auf dem Rückweg nach Zadar herrschte eine ruhige, sonnenverträumte Stimmung, wie man sie nach Schwimmen und salziger Luft kennt. Immer wieder dachte ich an den ersten Blick auf die Stadtmauern vom Wasser aus – wie klein alles von hier wirkte. Wer eine entspannte, echte Tagestour ab Zadar sucht, mit Schwimmen, Inseln und genug lokalem Flair, um sich für einen Moment wie ein Einheimischer zu fühlen, sollte diese Bootstour unbedingt machen.
Die Gesamtdauer umfasst die Fahrzeiten zwischen den Stopps; die genaue Zeit hängt von Wetter und Meer ab.
Ja, die Ausrüstung steht bei den Schwimmstopps zur Verfügung.
Ein Getränk ist inklusive: Aperol Spritz, Prosecco oder Wasser zur Wahl.
Die Tour startet am Foša-Hafen, dem ältesten Hafen Zadars nahe der Altstadt.
Mittagessen ist optional an einer Inselstation; etwas Bargeld mitzunehmen ist empfehlenswert.
Ja, Babys müssen während der Tour auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Der Ablauf kann sich wetterbedingt ändern; bei ungünstigen Schwimmbedingungen gibt es zusätzliche Inselstopps.
Parkplätze sind am Foša-Hafen knapp; frühzeitiges Ankommen mit dem Auto wird empfohlen.
Dein Tag startet am Foša-Hafen in Zadar mit einem lokalen Guide, inklusive Schnorchelausrüstung für die Schwimmstopps rund um Ugljan und die Nachbarinseln sowie einem Getränk (Aperol Spritz, Prosecco oder Wasser) pro Person – dazu genügend Zeit, kleine Dörfer zu erkunden oder Mittag zu essen, bevor es am Nachmittag zurückgeht.
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