Du fährst mit schnellen Booten ab Split, erkundest die leuchtende Blaue Grotte, schwimmst unter den Klippen von Vis in der Stiniva-Bucht, schlenderst durch Hvars historische Gassen und lässt dich in den Lagunen der Pakleni Inseln treiben – am Ende zurück mit salzigem Haar und sonnenverwöhnt.
Die Tour ist ein ganztägiges Erlebnis, das ab Split startet und mehrere Inseln besucht, bevor es abends zurückgeht.
Ja, die Schnorchelausrüstung steht bei den Schwimmstops zur Verfügung.
Wasserflaschen sind inklusive; andere Speisen oder Getränke sind nicht enthalten.
Besucht werden Biševo (Blaue Grotte), Vis (Stiniva-Bucht), Budikovac, Hvar Stadt und die Pakleni Inseln.
Eine Abholung vom Hotel wird nicht angeboten; Start ist im Hafen von Split.
Die Tour wird für Kinder unter 6 Jahren nicht empfohlen.
Wegen der Speedbootfahrt wird Schwangeren von der Teilnahme abgeraten.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Bringe Sonnenschutz, Badebekleidung, ein Handtuch, Snacks falls gewünscht und deine Kamera oder dein Handy mit.
Dein Tag beinhaltet Wasserflaschen während der gesamten Tour sowie die Nutzung der Schnorchelausrüstung bei den Badepausen – die Crew sorgt dafür, dass alles bereitsteht, damit du einfach ins Wasser springen kannst, ohne dich um Ausrüstung oder Durst sorgen zu müssen.
Ich wusste ehrlich gesagt nicht genau, was mich bei der Blauen Grotte & Fünf Inseln Tour ab Split erwartet – nur, dass alle davon sprechen, als wäre es ein Muss. Der Morgen war lauter als gedacht (Speedboote machen eben keinen leisen Eindruck), aber die Meeresluft hier weckt dich auf eine Art, wie es Kaffee nie schafft. Unser Guide Luka verteilte Wasserflaschen und grinste, als der Wind meine Haare wild durcheinanderwehte. „Daran gewöhnst du dich!“ sagte er. Wenn ich heute daran zurückdenke, höre ich noch das Platschen der Wellen am Bootsrumpf.
Die Blaue Grotte selbst – ja, der Hype ist echt berechtigt. Man taucht durch einen niedrigen Eingang und plötzlich ist alles in diesem seltsamen silbrig-blauen Licht getaucht. Es scheint von unten zu leuchten; ich habe versucht, ein Foto zu machen, aber mein Handy hat das einfach nicht eingefangen. Luka erklärte, dass das Sonnenlicht vom weißen Sand unter Wasser reflektiert wird und so die Höhle zum Strahlen bringt. Alle wurden kurz still – ich glaube, wir haben uns da alle winzig gefühlt.
Danach machten wir Halt an der Bucht Stiniva auf der Insel Vis – ein Ort, den man nur mit dem Boot erreicht, weil zwei Felsen die Bucht wie Arme umschließen. Das Schwimmen dort fühlte sich anders an: irgendwie salziger? Oder vielleicht einfach kälter, als ich erwartet hatte. Ein älterer Herr lag auf einem Felsen in der Sonne, winkte uns zu und rief etwas auf Kroatisch – Luka übersetzte, aber ich hab’s leider schon wieder vergessen (sorry). Weiter ging’s zur Insel Budikovac, die fast das ganze Jahr nur einen festen Bewohner hat – stell dir vor, dort zu leben! Die Lagune war so klar, dass man jeden Kiesel unter den Füßen sehen konnte.
In Hvar Stadt bummelten wir etwa eine Stunde durch die alten Gassen. Überall steinerne Häuser, Cafés, die sich auf die Plätze ausbreiten, und die Leute bewegten sich gemächlich in der Hitze – bis auf die Kinder, die auf dem Platz vor der St.-Stephans-Kirche Tauben jagten. Luka zeigte uns Europas ältestes Theater, aber ehrlich gesagt war ich mehr auf der Suche nach einem Eis (Mission erfüllt). Zum Schluss ging’s noch zu den Pakleni Inseln für ein weiteres Bad und einen Drink an einer Strandbar, wo alle halb vom Sonnenlicht und Salzwasser benebelt wirkten. Mein Haut riecht selbst jetzt noch leicht nach Sonnencreme und Meer.
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