Du fährst mit dem Quad von Split auf wilde Bergpfade, passierst uralte Steindörfer und hältst an Aussichtspunkten mit Blick auf die Adria, bevor du am Cetina-Canyon entspannst. Ob schwimmen oder einfach nur dem Wasser lauschen – hier kannst du richtig durchatmen, begleitet von lokalen Guides, die jede Kurve kennen.
„Da wirst du dir garantiert Schlamm an die Schuhe holen“, grinste unser Guide Marko, während er mir den Helm reichte. Kaum zehn Minuten von Split entfernt fühlte es sich schon an wie eine andere Welt – nur das Brummen der Quads und der scharfe, krautige Duft der Bergvegetation begleiteten uns. Immer wieder blitzte das Meer in der Ferne durch, blau und leicht verschwommen, als hätte jemand mit dem Finger darüber gewischt. Wir rumpelten durch winzige alte Steindörfer, wo die Fensterläden schief hingen und eine Katze uns misstrauisch musterte, als wären wir ungebetene Gäste am Nachmittag.
Ich gebe zu, am Anfang war ich etwas nervös beim Fahren (man braucht tatsächlich einen Führerschein), aber nach ein paar holprigen Kurven fühlte es sich richtig gut an – fast befreiend. Marko hielt an einem Aussichtspunkt, von dem man bis zu den Inseln vor Split blicken konnte. „Selbst Einheimische kommen hier kaum her“, sagte er und wedelte mit der Hand, als gehörte ihm die Aussicht. Für einen Moment herrschte eine seltsame Stille, nur Wind und irgendwo hinter mir ein leises Lachen. Die Sonne traf die Felsen genau richtig, alles schimmerte golden und trocken – aber nicht kitschig, sondern so, wie sich der Sommer wirklich anfühlt, wenn man unter der Jacke schwitzt.
Das Highlight war der Cetina-Canyon. Einige sprangen ins Wasser (es sah kalt, aber verlockend aus), andere legten sich ans Ufer oder probierten Kanufahren, während wir auf das Mittagessen warteten. Ich schlenderte meist am Flussufer entlang, sammelte glatte Steine und lauschte dem sanften Plätschern, das einen für eine Weile die Stadt vergessen lässt. Jemand erwähnte den YouTuber, der hier letztes Jahr gedreht hat – es gibt wohl immer noch diese Adler-Geschichte? So viel Spaß mit Fremden über so etwas zu haben, hätte ich nicht erwartet.
Ich denke immer wieder an diese ruhigen Momente am Fluss zurück, wie meine Hände nach dem Aufsteigen auf den Quad leicht nach Kiefernharz rochen. Es ist nicht schick oder perfekt – Staub in den Zähnen und morgen wahrscheinlich blaue Flecken – aber wenn du Split mal aus einer ganz anderen Perspektive sehen willst (buchstäblich), dann ist das hier genau richtig.
Ja, du brauchst einen gültigen Führerschein der Klasse A oder B und etwas Fahrerfahrung.
Die Tour startet etwa 10 Autominuten vom Stadtzentrum Split entfernt.
Ein festes Mittagessen ist nicht enthalten; es gibt aber Pausen, in denen du am Fluss essen kannst, wenn du möchtest.
Ja, bei gutem Wetter ist ein Bad im Cetina-Canyon möglich.
Ja, ein erfahrener lokaler Guide begleitet die Gruppe während der gesamten Tour.
Bequeme Kleidung, die schmutzig oder matschig werden darf; Helme werden gestellt.
Ja, in der Nähe gibt es öffentliche Verkehrsmittel, falls du keinen Transfer nutzt.
Die Touren starten je nach Saison meist zwischen 8–9 Uhr oder 14–17 Uhr; genaue Zeiten bitte vor der Buchung bestätigen.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung der Quads mit vollem Tank, Helme zur Sicherheit, einen erfahrenen lokalen Guide, der jeden Pfad am Podstrana-Berg kennt, sowie flexible Startzeiten je nach Saison. Wenn du einen Transfer vom Stadtzentrum Split zum Startpunkt brauchst, sag einfach bei der Buchung Bescheid – das lässt sich leicht organisieren.
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