Früh morgens geht es von Nairobi los zu einer Safari, bei der Löwen, Giraffen und Nashörner deinen Weg kreuzen können. Besuch des eindrucksvollen Elfenbein-Verbrennungsdenkmals, bummeln durch den lebhaften Maasai-Markt und selbst Perlen machen bei Kobe Beads – alles inklusive Abholung. Momente, die lange nachklingen.
Unser Fahrer hatte sich verspätet – nur um zehn Minuten, aber ich hatte schon Angst, ein Löwe könnte ohne uns losziehen. Tja, selbst um 5:45 Uhr morgens gibt’s in Nairobi Stau. Unser Guide Peter entschuldigte sich mit einem verlegenen Lächeln und reichte mir eine Flasche Wasser, bevor wir in den 4x4 stiegen. Die Stadt wirkte noch halb verschlafen, doch sobald wir durch die Parktore fuhren, lag dieser frische Duft von Gras und Eukalyptus in der Luft. Dass Zebras gleich am Stadtrand herumstreifen, hatte ich nicht erwartet. Es war seltsam still, nur Vogelgezwitscher und das leise Brummen des Motors begleiteten uns.
Peter kannte jede Unebenheit im Gelände – er bremste immer genau dann, wenn ich etwas im hohen Gras bewegen sah. „Löwin“, flüsterte er einmal und deutete mit dem Kinn (nicht mit dem Finger). Wir sahen zu, wie sie sich wie eine Hauskatze streckte, bevor sie hinter Akazien verschwand. Giraffen kamen so nah vorbei, dass ich ihr Kauen hören konnte. Ich versuchte ein Video zu machen, doch meistens hört man nur mein aufgeregtes Flüstern. Die Luft war kühl und roch fast staubig – das machte Lust auf Kaffee, aber auch darauf, nichts zu verpassen. Das Stichwort hier ist definitiv „Game Drive Nairobi“ – so anders als ich es mir von Fotos vorgestellt hatte.
Danach hielten wir am Denkmal der Elfenbein-Verbrennung – Peter erzählte von Kenias Kampf gegen Wilderei, und ehrlich gesagt hat mich das mehr berührt, als ich erwartet hatte. An dem Ort zu stehen, an dem Elfenbein wirklich verbrannt wurde, macht all die Nachrichten viel greifbarer. Anschließend ging es zum Maasai-Markt (meine Feilschkünste sind wohl ausbaufähig) und zum Schluss zu Kobe Beads, wo ich versuchte, Ton zu einer Kette zu formen. Mein Ergebnis sah eher aus wie eine unförmige Kartoffel, doch eine der Frauen lachte herzlich und zeigte mir, wie sie es macht – ihre Hände waren viel geduldiger als meine.
Ich denke immer noch an die Löwin, wie sie im Morgenlicht gestreckt hat. Der Tagesausflug ab Nairobi dauert nur etwa fünf Stunden, fühlt sich aber an, als wäre man kurz in eine andere Welt eingetaucht – und ist pünktlich zum Mittagessen zurück. Nicht alles lief glatt (meine Perle zerbrach), aber vielleicht macht das gerade den besonderen Eindruck aus.
Die Tour dauert etwa fünf Stunden inklusive aller Stopps.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel oder Flughafen sind inklusive.
Löwen, Nashörner, Giraffen, Zebras, Geparden, Büffel und verschiedene Antilopenarten sind möglich.
Ja, Kleinkinder können auf dem Schoß eines Erwachsenen oder im Kinderwagen mitfahren; die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Wasserflaschen werden gestellt; Mahlzeiten sind nicht inklusive, Snacks kannst du mitbringen.
Besuche des Maasai-Markts und der Kobe Beads Manufaktur mit praktischen Aktivitäten sind Teil der Tour.
Ein professioneller Fahrer und Guide begleitet dich während der gesamten Tour.
Dein Morgen beginnt mit Abholung am Hotel oder Flughafen in einem klimatisierten Fahrzeug mit kostenlosem WLAN. Während der geführten Safari durch den Nairobi Nationalpark erhältst du Wasserflaschen. Danach besuchst du das Elfenbein-Verbrennungsdenkmal, schlenderst über den Maasai-Markt und probierst dich im Schmuck- und Tonarbeiten bei Kobe Beads – alles inklusive Rückfahrt zum Ausgangspunkt.
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