Auf diesem Tagesausflug von Doha tauscht du den Stadttrubel gegen die offene Wüste – Quadfahren über Dünen, süßer Tee mit Einheimischen, Lachen beim Kamelritt und Herzklopfen beim Dünen-Bashing, bevor du mit Sand an den Schuhen zurück in die Stadt fährst.
Ich wusste nicht genau, was mich erwartet, als wir Doha hinter uns ließen – nur diese neugierige Unruhe, wie sich die Wüste wohl anfühlen würde. Unser Fahrer (er stellte sich als Ahmed vor, aber ich bin mir sicher, ich habe seinen Namen falsch ausgesprochen) holte uns pünktlich am MIA Park ab. Die Stadt verschwand schnell hinter uns und machte Platz für eine endlose Sandlandschaft, die anfangs fast unwirklich wirkte. Es herrschte eine eigenartige Stille, nur unterbrochen vom nervösen Lachen unserer Gruppe und dem Knirschen der Reifen auf dem Kies.
Die Quads warteten schon an der ersten Station – staubig, etwas mitgenommen, aber auf eine seltsame Art einladend. Ich bin kein Adrenalin-Junkie, aber sobald man losfährt, kann man gar nicht anders als breit zu grinsen. Der Wind peitscht einem ins Gesicht, und die Luft riecht scharf nach Benzin und Sand. Einer der Guides schenkte uns danach kleine Tassen süßen Tees ein (ich glaube, er nannte ihn „Karak“, aber meine Ohren waren vom Motorenlärm etwas taub). Er schmeckte nach Kardamom und irgendwas, was ich nicht genau benennen kann. Wir setzten uns kurz in den Schatten, um durchzuatmen.
Als Nächstes stand der Kamelritt an. Ich gebe zu: Auf ein Kamel zu steigen ist weniger elegant als auf Fotos – meine Freundin rutschte fast seitlich runter, und alle lachten, auch der Begleiter, der das schon oft gesehen hatte. Die Kamele hatten diese großen, schläfrigen Augen und bewegten sich so langsam, dass man die Dünen in Ruhe anschauen konnte, ohne sich gehetzt zu fühlen. Es gab Zeit für Fotos (das Licht war weich und golden) und eine kurze Toilettenpause – was mitten in der Wüste fast schon luxuriös wirkte.
Zum Schluss kam das Dünen-Bashing, und ehrlich gesagt, da meldete sich mein Magen. Der Geländewagen kippte über steile Hügel, dass ich dachte, wir fallen um; Ahmed grinste nur und drehte laute katarische Popmusik auf, die durch die Autotüren dröhnte. Sandboarden war auch möglich – wenn man nichts dagegen hat, danach halb mit Sand bedeckt zu sein (ich finde immer noch Körner in meinen Schuhen). Am Ende waren wir wieder am Ausgangspunkt, leicht sonnenverbrannt, aber vor allem still von all dem Adrenalin. Diese Weite da draußen bleibt einem länger im Kopf, als man denkt.
Die Tour dauert normalerweise einen halben Tag inklusive Abholung und Rückfahrt ab Doha oder MIA Park.
Ja, die Abholung ist von ausgewählten Hotels oder Orten in Doha inklusive.
Nein, es sind keine Vorkenntnisse nötig; die Guides geben vor der Fahrt eine kurze Einweisung.
Ja, ein Kamelritt mit Fotomöglichkeiten ist als Zwischenstopp inklusive.
Wasserflaschen sowie Kaffee oder Tee sind inklusive; Mahlzeiten werden nicht angeboten.
Bequeme Kleidung, die auch sandig werden darf; geschlossene Schuhe sind am besten.
Ja, an einem Zwischenstopp stehen Toiletten zur Verfügung.
Die Tour bietet spezielle Kindersitze; die Eignung hängt vom Alter und Gesundheitszustand ab.
Dein Tag startet mit Abholung vom Hotel oder MIA Park in einem klimatisierten Fahrzeug, inklusive Wasserflaschen zum Abkühlen, 20 Minuten Quadfahren (wenn gewünscht), Sandboarden und Dünen-Bashing mit lokalen Guides, dazu süßer Tee oder Kaffee unterwegs, bevor es zurück nach Doha geht.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?