Starte deinen Tag mit einer Bootsfahrt von Campbell River durch wilde Gewässer zum Toba Inlet, auf der du Wale und Delfine beobachten kannst. Mit Klahoose First Nation Guides geht es den Fluss hinauf, wo du von einer Plattform aus Grizzlybären beim Lachsfischen zusiehst. Das Mittagessen am Steg ist inklusive – mit viel Lachen, vielleicht etwas Nervosität – und die Rückfahrt begleitet von den Farben des Sonnenuntergangs.
Die Ganztagestour dauert etwa 8 bis 9 Stunden, inklusive der Fahrt von Campbell River zum Toba Inlet und zurück.
Ja, das Mittagessen ist inklusive und wird am Steg beim Bärenbeobachtungsplatz serviert, bevor es mit den lokalen Guides weitergeht.
Ja, an Bord des überdachten Bootes steht während der Fahrt von Campbell River eine Toilette zur Verfügung.
Ja, während der Bootsfahrt zum Toba Inlet sieht man oft Wale, Delfine und Seelöwen.
Die Grizzlybären-Beobachtung wird von indigenen Guides der Klahoose First Nation geleitet, sobald man am Toba Inlet ankommt.
Die Tour startet direkt an der Marina von Campbell River; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe, ein Hoteltransfer ist jedoch nicht vorgesehen.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevels geeignet, wird aber nicht empfohlen für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Dein Tag beinhaltet Wasserflaschen, Snacks für unterwegs, ein warmes Mittagessen direkt am Steg im Toba Inlet, bevor du mit den Klahoose First Nation Guides per Van und Plattform Grizzlybären beobachtest – an Bord gibt es Kaffee oder Tee und während der gesamten Rückfahrt zur Marina in Campbell River Zugang zu Toiletten.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es ist, einem Grizzlybären wirklich nah zu kommen – nicht nur auf dem Bildschirm, sondern mit leicht zitternden Händen am Bootsrand? Genau so begann mein Tag an der Marina in Campbell River, voller Aufregung und mit einer Tasse Kaffee in der Hand. Im Boot war es schön warm (Gott sei Dank für die beheizte Kabine, denn die Morgen hier sind ganz schön frisch) und unser Guide zeigte uns schon vor dem Ablegen Seelöwen, die im Wasser planschten. Diese salzige Meeresluft, die an der Jacke klebt, und das Gefühl, wie weit weg der Lärm der Stadt plötzlich ist, haben mich sofort gepackt.
Die Fahrt zum Toba Inlet dauert etwa zweieinhalb Stunden – aber ehrlich gesagt, verging die Zeit wie im Flug. Delfine spielten in unserem Kielwasser und jemand entdeckte in der Ferne bei Quadra Island einen Walblas. Unsere Naturführerin (ich glaube, sie hieß Erin) erzählte so lebendig von Land und Leuten, dass ich ihr gebannt zuhörte. Als wir endlich in den Fjord einfuhren, schimmerte das Wasser in einem ganz besonderen Grün, das man sonst kaum sieht – fast wie ein geheimnisvolles Leuchten unter den schweren Wolken.
Mittagessen gab es direkt am Steg – nichts Aufwendiges, aber warm und sättigend – und dann trafen wir unsere Klahoose First Nation Guides. Ich versuchte, mir alle Namen zu merken, aber vor allem blieb mir Dan im Kopf, der scherzte, wie Touristen immer wieder über „Toba“ stolpern. Er brachte uns mit einem alten Van den Fluss hinauf, der bei jedem Schlagloch ordentlich rumpelte. Die Luft roch nach nassem Zedernholz und Fisch. Wir kletterten auf hölzerne Plattformen über dem Flussufer und warteten einfach. Es war erstaunlich ruhig trotz der vielen Menschen – alle flüsterten oder hielten den Atem an, als endlich ein Bär auftauchte und mit seinen riesigen Pfoten nach Lachsen schlug. Dieses Gefühl von Ruhe und Ehrfurcht bleibt mir bis heute im Kopf.
Auf der Rückfahrt war es stiller – vielleicht waren alle müde oder ließen das Erlebte noch sacken. Wir fuhren am Leuchtturm von Cape Mudge auf Quadra Island vorbei, während die Sonne langsam golden hinter uns unterging. Jemand reichte noch ein paar Snacks herum, aber wirklich reden wollte keiner mehr. So ein Tag, den man am liebsten nie enden lassen möchte.
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