Erlebe Vancouver nach Einbruch der Dunkelheit im Doppeldeckerbus, genieße die Lichter der Stadt und die Küstenblicke vom Stanley Park bis zur English Bay. Ein lokaler Guide erzählt spannende Geschichten (und vielleicht den einen oder anderen Witz), du hältst für Fotos am Prospect Point und schlenderst an der Dampfuhr in Gastown vorbei, bevor es zurück ins Stadtzentrum geht. Die Luft wird kühl, doch die Stadt strahlt Wärme aus – besonders von oben.
Die abendliche Sightseeing-Tour beginnt um 19:30 Uhr bei Canada Place.
Ja, ein englischsprachiger Guide begleitet die gesamte Tour mit Erklärungen.
Die geführte Nacht-Tour dauert etwa 2 Stunden.
Start und Ziel sind Canada Place, nahe der Innenstadt und den Kreuzfahrtterminals.
Ja, an Prospect Point im Stanley Park und an der English Bay werden Fotopausen eingelegt.
Nein, Gäste treffen sich am Welcome Kiosk bei Canada Place vor der Abfahrt.
Ja, allerdings müssen Babys während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Eine leichte Jacke ist empfehlenswert, da es oben auf dem Oberdeck abends kühl werden kann.
Dein Abendprogramm umfasst die Fahrt in einem klassischen Doppeldeckerbus mit offenem Oberdeck, wenn du möchtest, eine Live-Erzählung von einem erfahrenen lokalen Guide, Fotostopps am Prospect Point im Stanley Park und entlang der English Bay, sowie eine unkomplizierte Anmeldung direkt bei Canada Place, bevor du in Vancouvers nächtlichen Glanz eintauchst.
„Man merkt gleich, dass es ein guter Abend wird, wenn als Erstes jemand oben auf dem Oberdeck laut von den Bergen schwärmt – ich glaube, die kamen aus Toronto. Unser Guide wartete schon bei Canada Place (kaum zu übersehen mit all den Kreuzfahrtgästen), und ehrlich gesagt war ich einfach nur happy, oben zu sitzen, auch wenn mir der Wind ordentlich durchs Haar fuhr. Gerade als das blaue Abendlicht die Glasfassaden zum Leuchten brachte, setzte sich der Bus in Bewegung und unsere Guide – ich glaube, sie hieß Sam – zeigte uns kleine Details, die ich sonst nie bemerkt hätte. Zum Beispiel, dass die Dampfuhr in Gastown alle 15 Minuten zischt (wir waren genau um 19:45 da, was irgendwie Glück brachte).“
Stanley Park bei Nacht ist eine ganz andere Welt. Ein feuchter Zedernholzduft schleicht sich durch die offenen Fenster, vermischt mit etwas Süßem vom Imbissstand am Prospect Point – vielleicht Zimt? Dort machten wir eine Fotopause, und ich versuchte, ein stimmungsvolles Bild mit der Lions Gate Bridge im Hintergrund zu schießen, landete aber meist nur bei Lachanfällen. Ein Paar neben uns fragte Sam nach den North Shore Mountains, und sie nannte ihre Namen wie alte Freunde. Für einen Moment herrschte Ruhe, nur das Klicken einer Handykamera und das entfernte Brummen von Wasserflugzeugen, die nach Hause flogen, waren zu hören.
English Bay war unser letzter richtiger Halt – die Leute saßen verstreut entlang der Promenade, einige auf Treibholz, starrten einfach ins Nichts. Der Himmel hatte dieses tiefe Indigo, das man hier nur nach einem klaren Tag sieht. Auf der Rückfahrt in die Innenstadt summte jemand hinter mir leise ‚Vancouver Lights‘ vor sich hin. Ich denke noch oft an diesen Blick vom Oberdeck, die kalte Luft im Gesicht und all die Geschichten, die durch die Stadt wehten. Also ja, wenn du eine Abendtour in Vancouver suchst, bei der du dich wirklich mitten im Geschehen fühlst und nicht nur durch eine Scheibe zuschaust – hier bist du richtig.
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