Du schlenderst mit einer kleinen Gruppe und einem lokalen Guide durch Niagara-on-the-Lake, probierst echte kanadische Poutine, frisch gebackene Buttertarts, Ahornsirup in allen Varianten (mit spannenden Geschichten), dazu ein Glas Icewine und handgemachten Fudge. Jeder Stopp reicht für eine volle Mahlzeit – lachende Gesichter, klebrige Finger und Momente, die lange nachklingen.
Die Tour umfasst sechs Verkostungen: Ahornsirup, Buttertart, Charcuterie mit Käse und Obst, Poutine, Icewine und Fudge.
Ja, du kannst eine private Food-Tour in Niagara-on-the-Lake nur für deine Gruppe mit eigenem Guide buchen.
Ja, ein Stopp ist der klassischen kanadischen Poutine gewidmet: Pommes mit Käsebruch und Soße.
Die Tour kann für Vegetarier, glutenfreie (nicht Zöliakie), laktosefreie oder pescetarische Gäste angepasst werden, wenn vorher Bescheid gegeben wird; für Veganer oder Zöliakie-Betroffene nicht empfohlen.
Ja, während der Tour genießt du ein Glas Icewine aus der Niagara-Region.
Die Tour ist ein gemütlicher Spaziergang durch das Zentrum von Niagara-on-the-Lake; die genaue Distanz ist nicht angegeben, alle Stopps liegen nah beieinander.
Nein, alle Stationen sind fußläufig erreichbar, ein Transport wird nicht benötigt. Abholung ist nicht inklusive, da es eine Walking-Tour ist.
Ja, Kinder sind willkommen; Babys und Kleinkinder können in Kinderwagen oder Buggys auf barrierefreien Wegen mitkommen.
Dein Tag umfasst sechs großzügige Verkostungen – Ahornsirup mit Geschichten, frische Buttertarts aus einer Traditionsbäckerei, Charcuterie mit regionalem Käse und Obst, klassische Poutine heiß serviert, ein Glas regionalen Icewine in einem gemütlichen Laden sowie handgemachten Fudge zum Abschluss – alles begleitet von einem englischsprachigen lokalen Guide, der die Tour lebendig macht, während ihr durch das Zentrum von Niagara-on-the-Lake schlendert.
„Wusstet ihr, dass es einen Ahornsirup-Diebstahl gab?“ So begann unsere Guide Jen, als wir in einen kleinen Laden schlüpften, der nach warmem Zucker und Holz duftete. So viele verschiedene Ahornsirupsorten hatte ich noch nie probiert – manche fast rauchig, andere hell und leicht. Jen erzählte uns von dem großen kanadischen Ahornsirup-Diebstahl (der tatsächlich passiert ist), und ich musste fast lachen, als sie ihn mit Ocean’s Eleven verglich, nur klebriger. Die Besitzerin reichte mir einen Löffel von etwas, das ich zuerst für Honig hielt – aber nein, es war reine Ahorncreme. Meine Hände waren noch klebrig, als wir wieder rauskamen.
Als Nächstes ging’s zur Bäckerei – die gibt’s seit über 100 Jahren, kaum zu glauben – und die Buttertarte war so weich und saftig, dass sie fast auseinanderfiel, bevor ich sie zum Mund brachte. Ich versuchte, mich auf Französisch zu bedanken (nicht sehr gut), was der Bäckerin ein höfliches Lächeln entlockte. Für einen Moment hielten alle inne, um die Tarte zu genießen; man hörte nur das Knarren der Dielen, sonst nichts. Danach gab’s Käse und Obst auf einem Holzbrett in einem Café mit weit geöffneten Fenstern zur Straße – die Brise trug einen leichten Fliederduft herein. Es fühlte sich fast wie Frühling an, obwohl meine Hände kalt waren.
Für mich war die Poutine der Höhepunkt – Pommes, so heiß, dass man sich die Zunge verbrennen konnte, wenn man nicht aufpasste, quietschender Käse (der wirklich quietscht) und Soße, die direkt am Tisch übergossen wurde. Ich hatte schon mal Poutine gegessen, aber nie in Niagara-on-the-Lake; hier schmeckte sie irgendwie anders, vielleicht weil Jen erklärte, dass jede Region schwört, ihre sei die beste. Sie erzählte, wie ihre Großmutter Poutine für Familientreffen gemacht hat, und ehrlich gesagt, da wünschte ich mir fast, ich hätte auch eine kanadische Oma.
Zum Abschluss gab’s Icewine in einem kleinen Laden, der aussah wie ein Wohnzimmer. Das Glas fühlte sich kalt an, aber der Wein war dick und süß – fast sirupartig, aber nicht ganz. Ich hätte nicht gedacht, dass er mir so gut schmeckt. Letzte Station: eine Fudge-Manufaktur, wo man zusehen konnte, wie Schokoladenplatten auf Marmor ausgegossen wurden. Der Duft schlug mir entgegen, bevor wir die Tür öffneten; der hängt noch Tage später an meiner Jacke. Nicht alles lief perfekt (ich hab die Hälfte meines Fudges auf dem Gehweg fallen lassen), aber ehrlich? Genau das macht die Erinnerung so besonders.
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