Atme frische Bergluft am Lake Louise, spüre die eisige Gletscherkälte an den Fingern am Moraine oder Emerald Lake (je nach Saison) und entdecke Züge, die durch die Spiral Tunnels schlängeln – begleitet von einem lokalen Guide mit spannenden Geschichten. Abholung ist inklusive, so kannst du entspannt die Rockies vorbeiziehen sehen – und dich dabei ganz unbemerkt über das kleine Glück freuen.
Die Tour dauert insgesamt einen halben Tag inklusive Fahrtzeit und mehreren Stopps.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind von Calgary, Canmore und Banff möglich.
Nein, Moraine Lake ist wegen Schneefall nur vom 1. Juni bis 12. Oktober zugänglich.
Dann geht die Tour stattdessen zum Emerald Lake und Natural Bridge im Yoho Nationalpark.
Mahlzeiten sind nicht enthalten; die Eintrittsgelder sind aber im Tourpreis enthalten.
Ja, auf Wunsch sind spezielle Kindersitze verfügbar.
Ja, das ist möglich, bitte vorher Bescheid geben – eventuell fällt eine Gebühr für die Aufbewahrung an.
Ja, ein erfahrener Guide begleitet die Gruppe und teilt spannende Geschichten vor Ort.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt von Calgary, Canmore oder Banff in einem klimatisierten Fahrzeug mit anderen Reisenden, alle Eintrittsgelder (Lake Louise, Moraine oder Emerald Lake je nach Saison) sowie die komplette Organisation durch deinen lokalen Guide – so kannst du dich ganz entspannt auf die beeindruckenden Seeblicke konzentrieren, ohne dich um Transport oder Tickets kümmern zu müssen.
Ich gebe zu, ich dachte, ich hätte schon genug Postkarten-Seen gesehen für mein Leben. Aber Lake Louise live zu erleben – es ist nicht nur die unglaubliche Farbe, sondern auch die kühle Luft, die dort selbst im Sommer spürbar ist. Unser Guide Samir lachte, als er mich dabei erwischte, wie ich einfach nur aufs Wasser starrte, statt Fotos zu machen wie alle anderen. Er sagte, die Einheimischen nennen das „die Pause“. Jetzt verstehe ich das. Der Bus holte uns pünktlich in Banff ab (eigentlich sogar etwas zu früh – also nicht zu spät kommen), und als wir am Lake Louise ankamen, hatte ich mein Handy schon ganz vergessen.
Als Nächstes stand Moraine Lake auf dem Programm – aber nur zwischen Juni und Oktober, denn im Winter ist der See wegen Schnee gesperrt. Das fühlt sich fast surreal an, wenn man sieht, wie intensiv blau das Wasser dort ist. Wir hatten etwa anderthalb Stunden Zeit, um zu wandern oder einfach auf einem Baumstamm zu sitzen und die Wolken über den zehn Gipfeln ziehen zu sehen. Jemand aus unserer Gruppe versuchte Steine übers Wasser hüpfen zu lassen, landete aber meist nur mit nassen Händen – was niemanden störte. Wenn Moraine im Winter schließt, geht es stattdessen zum Emerald Lake im Yoho Nationalpark – ehrlich gesagt, beide sind einen Besuch wert. Am Emerald Lake ist es ruhiger, fast schon still, und man riecht den Duft von Kiefern und manchmal ein Lagerfeuer vom anderen Ufer.
Auf der Rückfahrt machten wir Halt bei den Spiral Tunnels – Samir erklärte, wie die Züge noch heute durch diese Bergschleifen fahren. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das interessiert, aber einem Güterzug zuzusehen, wie er in den Felsen verschwindet und dann oberhalb wieder auftaucht, war irgendwie faszinierend. Der ganze Tag war so: kleine Überraschungen eingebettet in grandiose Landschaft. Es hat etwas, mit Fremden zu fahren, die am Ende der Busfahrt gar nicht mehr so fremd sind.
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